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Der Scheich und die Menschenrechte

Aktivisten machen Salman Al Khalifa dafür mitverantwortlich, dass bei Protesten in Bahrain Sportler inhaftiert und verprügelt wurden. Der Fifa-Kandidat bestreitet das.

Demonstranten fliehen 2011 in Bahrains Hauptstadt Manama vor einer Tränengaswolke. Foto: John Moore (Getty Images)
Demonstranten fliehen 2011 in Bahrains Hauptstadt Manama vor einer Tränengaswolke. Foto: John Moore (Getty Images)

2011 erreichte der Arabische Frühling den Inselstaat Bahrain. Die schiitische Bevölkerung lehnte sich gegen den sunnitischen König Hamad Al Khalifa auf, forderte mehr Freiheit und Gleich­berechtigung. Der 17. Februar ging als «Blutiger Donnerstag» in die Geschichte des Landes ein: Sicherheitskräfte räumten mit Gewalt ein Demonstrantencamp, Menschen starben, Hunderte wurden verletzt. Einen Monat später ­waren die Proteste niedergeschlagen.

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