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Der Wahlkampf des Emotionsbolzen

Als Captain der wiedererstarkten Gladbacher macht Granit Xhaka Werbung für Interimstrainer André Schubert. Heute empfängt der Club in der Champions League Juventus.

So sieht Erfolg aus: Granit Xhaka jubelt mit Mo Dahoud und Lars Stindl (von links). Foto: Keystone
So sieht Erfolg aus: Granit Xhaka jubelt mit Mo Dahoud und Lars Stindl (von links). Foto: Keystone

Granit Xhaka ist ein viel beschäftigter Mann. Der Mittelfeldchef der Nationalmannschaft ist bei seinem deutschen ­Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach zum Captain aufgestiegen. André Schubert, der seit der Selbstdemission von Lucien Favre übergangsweise das Gladbacher Ensemble betreut, hat Xhaka die Binde anvertraut. Es war eine pädagogisch wertvolle Entscheidung, denn mit dem Stoffstück ist der 23-Jährige reifer geworden, es hat ihn gewissermassen diszipliniert. «Granit macht das sehr gut», sagt Schubert. Xhaka ist gemacht für so einen Job. Er ist Kämpfer und Stratege zugleich. Und einer, der an seinen Aufgaben wächst. Im Nationalteam hat Xhaka sich zu einer Führungsfigur entwickelt, nun ist er auch im Club offiziell der Anführer, der er sein will.

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