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Derdiyoks Rücken - und die Ausgangslage

Der Stürmer der Schweizer Nati und von Bayer Leverkusen erlitt beim 2:2 gegen England im EM-Qualifikationsspiel im Londoner Wembley nach einem Zweikampf eine schwere Rückenprellung.

Das Ende des Auftritts: Eren Derdiyok musste im Wembley vorzeitig vom Platz.
Das Ende des Auftritts: Eren Derdiyok musste im Wembley vorzeitig vom Platz.
Keystone

Der Stürmer von Bayer Leverkusen musste mit der Bahre in die Garderobe getragen werden und wurde eine Viertelstunde vor Schluss durch den Zürcher Admir Mehmedi ersetzt. Derdiyok hatte schon vor der Partie Probleme mit dem Rücken gehabt.

Für das Schweizer Nationalteam hat sich die Ausgangslage trotz des bemerkenswerten Resultats in England (2:2) nicht wesentlich verändert. In den verbleibenden drei Partien müssen die Schweizer gewinnen und auf Ausrutscher von Montenegro hoffen.

Verloren ist noch nichts

Der Rückstand auf England und Montenegro beträgt weiterhin sechs Punkte. Gegen Bulgarien (am 6. September), in Wales (7. Oktober) und zum Abschluss der Kampagne gegen Montenegro (11. Oktober) ist die SFV-Auswahl also zum Siegen gezwungen. Zugleich sollte Montenegro, das auch eine bessere Tordifferenz vorzuweisen hat, im Spitzenkampf gegen England (7. Oktober) nicht gewinnen. Verloren ist für die Schweiz im Rennen um die Euro 2012 noch nichts, der starke Auftritt im Wembley hat die Situation aber auch nicht entschärft.

In den anderen drei Gruppen, in denen am Samstag gespielt wurde, veränderte sich die Ausgangslage für die restlichen Partien nicht wesentlich. Russland, die Slowakei und Irland marschieren nach ihren Siegen in der Gruppe B weiterhin im Gleichschritt und werden punktgleich geführt. Im Pool F holte Griechenland die Leaderposition nach 24 Stunden wieder von Kroatien zurück.

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