Deshalb wurde das Kantonsderby nicht abgebrochen

Der dichte Nebel bei der Partie zwischen Winterthur und dem FCZ war das grosse Thema. Das sagt der Schiedsrichter.

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Nikolaj Hänni, Stadionbesucher sagten, sie hätten zeitweise das gegenüberliegende Tor nicht gesehen. Wieso wurde das Spiel nicht abgebrochen?
Bei der Platzkontrolle, welche circa zwei Stunden vor dem Spiel stattgefunden hat, wie auch während des Einlaufens, also rund 30 Minuten vor Anpfiff, haben wir die Kontrolle gemacht und die Sicht für regulär befunden. Während des Spiels habe ich mich jeweils vor einem Eckball kurz umgedreht, um das gegnerische Tor anzuschauen, was ebenfalls in Ordnung war. Es ist möglich, dass die Stadionbesucher das gegenüberliegende Tor nicht gesehen haben, weil sie leicht erhöht gesessen sind.

Was ist das Kriterium für den Schiedsrichter?
Die Sicht von Tor zu Tor.

Hatte alles im Griff: Schiedsrichter Nikolaj Hänni. Bild: Keystone

Was hat sich während der Unterbrechung geändert?
Die Unterbrechung habe ich aus dem Grund angeordnet, weil die Kombination zwischen Nebel und Rauchpetarden die Sicht massgeblich verschlechtert hat. Nach dem Unterbruch wurden die letzten Minuten durchgespielt.

Gab es Momente, in denen Sie einen Abbruch tatsächlich in Erwägung gezogen hatten?
Der Unterbruch war für mich aufgrund der Kombination von Nebel und Rauchpetarden klar. Einen Abbruch habe ich aber nicht in Betracht gezogen.

Haben sich Spieler während des Matchs über beeinträchtigte Sicht beklagt?
Beide Torhüter haben sich bei mir nie über eine Beeinträchtigung der Sicht beschwert. Es haben sich ein paar Spieler des FC Winterthur beschwert, dass die Sicht nicht optimal sei – aber erst nach dem Führungstreffer ... (fas)

Erstellt: 13.12.2016, 15:22 Uhr

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