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Die AC Bellinzona steht vor dem Konkurs

Der Challenge-League-Club AC Bellinzona hat die Bilanz deponiert. Der Tessiner Verein steht vor dem Konkurs.

Wie geht es weiter? Trainer Martin Andermatt und die ACB stehen vor einer ungewissen Zukunft.
Wie geht es weiter? Trainer Martin Andermatt und die ACB stehen vor einer ungewissen Zukunft.
Keystone

Nur kurz nachdem die Swiss Football League die AC Bellinzona mit einem Punktabzug wegen Verstössen gegen das Lizenzreglement belegt hatte, deponierten Tuto Rossi, der juristische Vertreter des Clubs, und Revisor Claudio Fontana die Bilanz. Der zuständige Richter wird nun das Konkursverfahren eröffnen, ausser er sieht die Möglichkeit, dass sich der Klub mit den Gläubigern auf einen Nachlassvertrag einigt. Die dritte Möglichkeit wäre, dass ein Investor die Schuldenlast übernimmt.

Eine Sanierung scheint derzeit in weiter Ferne. Am Mittwochabend hatte sich Gabriele Giulini mit den ehemaligen Club-Präsidenten Luca Zorzi, Carlo Delco und Andrea Rege Colet sowie Vertretern der Sponsoren und Investoren getroffen. In die Nähe einer Lösung kamen die verschiedenen Personen aber nicht, berichtete ticinonews. Von den massgeblichen Vertretern des Vereins waren keine Informationen zu erhalten. Man wolle sich erst wieder am 15. April äussern, hiess es.

Die ACB soll bis Mitte April spielen

Offenbar ist für dann die Anhörung vor dem Konkursrichter geplant. Zuvor findet die Abstimmung über den Bau des neuen Stadions in Arbedo-Castone statt. Eine Zustimmung zum Projekt könnte neue Sponsoren anziehen, so die Überlegung von Giulini und Co. Mindestens bis Mitte April soll die erste Mannschaft, derzeit Zweite der Challenge League, normal weiterspielen.

Die Löhne für Dezember, Januar und Februar konnten gemäss Giulini, der 92 Prozent der Aktien hält, bezahlt werden, nachdem die Swiss Football League eine Anfang Saison von Bellinzona hinterlegte Bankgarantie über 1,2 Millionen Franken zum Teil freigegeben hatte. Um den Spielbetrieb bis Ende Saison aufrecht zu erhalten sollen gemäss Medienberichten rund 1,6 Millionen Franken benötigt werden.

(si)

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