Die Barrage ist zurück

Vertreter der 20 Clubs der Super League und Challenge League haben sich an einer ausserordentlichen Generalversammlung für die Wiedereinführung der Barrage ausgesprochen.

Der Blick zurück: Der FC Aarau war bei einer der letzen Barrage dabei. (Archiv)

Der Blick zurück: Der FC Aarau war bei einer der letzen Barrage dabei. (Archiv) Bild: Keystone

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Vor einem halben Jahr haben die Clubs der beiden höchsten Schweizer Ligen die Modusanpassung noch abgelehnt. Nun stimmten sie der Wiedereinführung der Auf-/Abstiegsbarrage zwischen dem Zweitletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League mit 16 zu 4 Stimmen zu. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde erreicht, nachdem sich im November letzten Jahres an der ordentlichen Generalversammlung noch zehn Clubs für den Status Quo ausgesprochen hatten.

Die Änderung tritt ab der Saison 2018/19 in Kraft, also per sofort. Letztmals wurde in der Schweiz vor sieben Jahren eine Barrage ausgetragen. Servette schaffte damals gegen die AC Bellinzona als vorläufig letzter Verein den Aufstieg als Tabellenzweiter der Challenge League.

Vier Auswechslungen in der Challenge League

Zu einem Novum kommt es in der Challenge League, in welcher ab der nächsten Saison vier Auswechslungen erlaubt sind. Die Clubs stimmten dem Vorschlag zu, mit der Absicht, jungen Spielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten zu geben. Die internationalen Regelhüter vom International Football Association Board IFAB hatten diese Öffnung unterhalb der höchsten Ligen zugelassen.

Im Übrigen sprachen sich Clubvertreter für eine Lockerung der Anspielzeiten in der zweithöchsten Spielklasse aus. Ab der kommenden Saison haben die Heimclubs die Möglichkeit, ihre Spiele am Samstag zwischen 17.00 und 20.00 Uhr, am Sonntag zwischen 14.30 und 16.00 Uhr und unter der Woche zwischen 19.00 und 20.00 Uhr anzusetzen. Zudem wird in Zukunft das TV-Live-Spiel der Challenge League am Freitagabend ausgetragen. Die Anspielzeit am Montagabend fällt weg.

Rocco Delli Colli gehört neu zum Führungsgremium der SFL. Der 56-jährige Präsident des FC Rapperswil-Jona wurde als Ersatz für den aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Peter Stadelmann einstimmig ins SFL-Komitee gewählt. (sal/sda)

Erstellt: 25.05.2018, 13:42 Uhr

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