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Die Beatles, das U-Boot und eine verirrte Banane

Der Provinzverein Villarreal, heute Abend Gegner des FCZ, ­verlängert seine wundersame Geschichte als rebellischer und beliebter Underdog.

Von Oliver Meiler, Barcelona
Erfolg in Grellgelb: Villarreal. Foto: Getty
Erfolg in Grellgelb: Villarreal. Foto: Getty

Empirische Daten gibt es in solchen ­Fällen nicht: Sympathie ist nun mal subjektiv und schlecht messbar. Und doch kann man wohl recht risikofrei behaupten, dass der FC Villarreal aus der Kleinstadt Vila-real in der Provinz Castellón bei Valencia, 50'000 Einwohner, ein landesweit beliebter, irgendwie kollektiv für sympathisch befundener Verein ist: frisch und frech, mit diesem Nimbus des rebellischen Underdogs, der allen budgetären Zwängen trotzt und oben mitspielt – zurzeit gerade im 6. Rang der Primera División, nur drei Punkte hinter Meister Atlético und vier Punkte hinter Real Madrid. In der Europa League ist man mit einem Unentschieden in Mönchengladbach und einem Sieg gegen ­Limassol gestartet, bevor man nun mit einem Sieg gegen den FC Zürich rechnet. Daheim im engen Madrigal, einem Schwitzkasten für 25'000 Zuschauer. Ganz fest rechnet man sogar damit, mit viel Selbstvertrauen.

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