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«Die Berner pfeifen nicht, weil Gross Zürcher ist»

Der Zürcher Trainer Christian Gross steht in Bern in der Kritik. Die beiden Zürcher Fredy Bickel und Marco Schällibaum, einst ebenfalls bei YB, sagen gegenüber Redaktion Tamedia, wie die Berner funktionieren.

Trainer Christian Gross muss in Bern harte Kritik einstecken.
Trainer Christian Gross muss in Bern harte Kritik einstecken.
Keystone
Die 1:3-Niederlage gegen Lausanne war der Tiefpunkt in dieser Saison.
Die 1:3-Niederlage gegen Lausanne war der Tiefpunkt in dieser Saison.
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Der Berner Spieler Gürkan Sermeter (l.) diskutiert während des Viertelfinal-Spiels des Schweizer Fussball Cups der Berner Young Boys gegen den FC Basel am Mittwoch, 26. März 2003, im Stadion Neufeld in Bern mit seinem Coach Marco Schaellibaum. Basel gewann das Spiel knapp mit 3:4 Toren nach Verlängerung. (KEYSTONE/Alessandro della Valle) === ELECTRONIC IMAGE SAT ===
Der Berner Spieler Gürkan Sermeter (l.) diskutiert während des Viertelfinal-Spiels des Schweizer Fussball Cups der Berner Young Boys gegen den FC Basel am Mittwoch, 26. März 2003, im Stadion Neufeld in Bern mit seinem Coach Marco Schaellibaum. Basel gewann das Spiel knapp mit 3:4 Toren nach Verlängerung. (KEYSTONE/Alessandro della Valle) === ELECTRONIC IMAGE SAT ===
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Christian Gross, seit etwas mehr als neun Monaten im Amt, gerät in Bern immer mehr unter Druck. Jetzt muss YB sogar um die Teilnahme in der Europa League bangen. Der ehemalige Meistermacher von GC und Basel, der mit beiden Vereinen auch grosse Erfolge in der Champions League feierte, muss sich in Bern gellende Pfiffe und die Forderungen der Fans nach seinem Rauswurf gefallen lassen. Die 1:3-Niederlage gegen Lausanne im eigenen Stadion war der absolute Tiefpunkt in dieser Saison. «Wer Christian kennt, weiss, dass ihn das schmerzt», sagt der ehemalige YB-Trainer Marco Schällibaum. Der Zürcher hatte die Berner 1999 übernommen, vor dem Abstieg in die Anonymität der 1. Liga bewahrt und anschliessend an die nationale Spitze und ins internationale Geschäft geführt. «Ich werde in Bern immer noch mit viel Sympathie empfangen», freut sich der zurzeit arbeitslose Schällibaum.

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