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Die bitteren Tränen des Bundesliga-Trainers

Holger Stanislawski und der FC St. Pauli gehen zum Saisonende nach 18 Jahren getrennte Wege. Der Coach, der wohl bei Hoffenheim anheuert, musste weinen, als er den Entscheid bekannt gab.

Von den Emotionen übermannt: Holger Stanislawski auf der Pressekonferenz zu seinem Abschied.
Von den Emotionen übermannt: Holger Stanislawski auf der Pressekonferenz zu seinem Abschied.
Keystone
Stanislawski reagiert sich im Training ab.
Stanislawski reagiert sich im Training ab.
Keystone
April 2002: Stanislawski winkt nach dem Bundesliga-Abstieg seinen Anhängern zu.
April 2002: Stanislawski winkt nach dem Bundesliga-Abstieg seinen Anhängern zu.
Keystone
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«Ich spüre, dass ich dem Ganzen nicht mehr gerecht werden kann. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo Kraft und Energie fast aufgebraucht sind», begründete Holger Stanislawski auf einer Pressekonferenz seinen baldigen Abschied vom Klub seines Herzens. Acht Kilo hat St. Paulis Trainer durch den Stress abgenommen, mit Kaffee und Zigaretten versuchte er erfolglos, seinen Körper zu täuschen. «Ich sass in den letzten Wochen oft stundenlang in meinem Auto vor der Südtribüne und habe nachgedacht. Es ist für mich an der Zeit, zu gehen und etwas Neuem Platz zu machen», so Stanislawski.

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