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«Die ganze Nation aufgerichtet»

Österreichs Fussballverbands-Präsident wirbt um Nationalcoach Marcel Koller – und erhebt ihn in den Heldenstatus.

Macht er weiter? Marcel Koller ist nicht nur in Österreich begehrt.
Macht er weiter? Marcel Koller ist nicht nur in Österreich begehrt.
Keystone

Leo Windtner, der Präsident des österreichischen Fussballverbands erwartet von Marcel Koller eine baldige Entscheidung, ob er Nationaltrainer bleibt. «Es war immer meine Position, es muss vor der EM klar sein, wer nach der EM Teamchef ist. Das heisst, mit Ende Mai muss das feststehen», so Windtner in einem Interview mit der «Kleinen Zeitung». Dieses Vorgehen sei mit Koller so abgesprochen.

«Nicht nur ich persönlich, sondern die gesamte Fussballöffentlichkeit und auch die Teamspieler wollen, dass Koller bleibt, das ist klar erkennbar», erklärt der Verbandspräsident. «Auf der anderen Seite wissen wir, dass Koller einen Marktwert hat, der sich entwickelt hat. Aber wir werden alles tun, um ihn zu halten, weil dies auch für Kontinuität sorgt. Es gibt noch gewisse Luft nach oben, wo man vielleicht mit Blickrichtung Russland 2018 ein noch höher dimensioniertes Ziel anstreben könnte. Ich glaube, das hätte auch für Koller durchaus Reiz.»

Vor allem aber sei es nicht nur für den Fussball in Österreich, sondern für die Nation überhaupt wichtig, dass Koller bleibe. Windtner: «Ohne Übertreibung ist festzuhalten, dass das Nationalteam die ganze Nation spontan immer wieder aufgerichtet hat.» Der Fussball spiele inzwischen eine zentrale Rolle. «Weil er hier eine Mission erfüllt, für das gesamte Land; wie sich die Nation an den neu erspielten Tugenden des Nationalteams aufgerichtet hat. Das ist die eine Dimension.»

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