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Die Gier nach Guardiola

Nach Manchester City soll nun auch die United nach den Diensten des Bayern-Trainers dürsten.

Objekt der Begierde: Pep Guardiola, sein Vertrag in München läuft diese Saison aus.
Objekt der Begierde: Pep Guardiola, sein Vertrag in München läuft diese Saison aus.

Der Ball will nicht ins Tor. Manchester United leidet unter Louis van Gaal unter chronischer Torimpotenz. Fünf Spiele ohne Sieg, das Aus in der Champions League und vier Punkte Rückstand auf Leader Arsenal in der Premier League. Langweiliger Fussball, vor dem gegnerischen Tor ohne Fantasie und ineffizient im Abschluss.

In der Defensive überzeugt die United in der Liga zwar mit der tiefsten Quote bei den Gegentoren, aber was nützt das schon, wenn am Ende nur ein Punkt gewonnen wird. Die Fans der Red Devils wünschen Van Gaal zum Teufel und sehnen sich nach einem Heilsbringer wie Pep Guardiola.

Das Geld lockt

Der Trainer des FC Bayern München hat seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert. Ob das an der Vereinsführung oder am Katalanen liegt, ist schwierig abzuschätzen. Laut einem Bericht des Sportsenders ESPN strebt Manchester United danach, Guardiola nach England zu lotsen.

Denselben Plan verfolgt offenbar auch ManCity. Der Stadtrivale ist laut englischen Medien bereits im Frühling an Guardiola herangetreten und störe den Starcoach seither regelmässig mit neuen Angeboten. Das Revolverblatt «The Sun» glaubt zu wissen, dass den Citizens dieser Transfer ein Jahressalär von rund 30 Millionen Euro wert sein soll.

Wenn alte Freunde rufen

Kann Guardiola dieser Summe widerstehen? Oder ist es nicht nur das Geld, sondern die Verbindung zu seinen ehemaligen spanischen Weggefährten Txiki Begiristain (Sportchef) oder Ferran Soriano (CEO), die im Etihad Stadium in der Teppichetage sitzen und die alten Bande wieder aufleben lassen wollen?

Vertraut man auf einen alten Satz von Guardiola, scheint der Reiz bei einem Engagement im Theatre of Dreams doch grösser: «Ich könnte mir vorstellen, hier eines Tages zu trainieren. Ich mag die Atmosphäre.» Unter Van Gaal hat die Atmosphäre deutlich gelitten. «Attack, attack», schrien die Zuschauer zuletzt. Guardiola wüsste da sicher besser zu gefallen.

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