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Die grossen Dramen des Schweizer Sports

Werner Elmer ist erst 19 Jahre alt, als er am 10. Dezember 2002 bei einem FIS-Rennen in Verbier mit einem Streckenposten zusammenstösst und noch an der Unfallstelle stirbt. Kommunikationsprobleme sind der Auslöser des tragischen Unglücks. Elmer, der mit der Nummer 1 startete, wusste nicht, dass sich noch Helfer auf der Piste befinden. In Elmers Heimatort Linthal im Glarnerland trauern mehrere Hundert Menschen um ihn.
Am 8. Dezember 2001 endet die Karriere eines der hoffnungsvollsten Schweizer Skirennfahrer: Silvano Beltrametti, am Vortag Dritter im Super-G, stürzt in der Weltcup-Abfahrt von Val d'Isère schwer. Der damals 22-jährige zieht sich Brüche des sechsten und siebten Brustwirbels zu, die niederschmetternde Diagnose lautet Querschnittlähmung. Beltrametti, der heute erfolgreich im Ski-Management arbeitet, bezeichnet den Unglückstag inzwischen als eine Art zweiten Geburtstag. Er sei stolz, was er seitdem aufgebaut habe, so der Bündner.
Der 24. Oktober 1971 geht als schwarzer Tag in die Geschichte der Formel 1 und des Schweizer Motorsports ein. Bei einem Rennen zu Ehren des bereits feststehenden Weltmeisters kollidiert Jo Siffert scheinbar harmlos mit seinem Konkurrenten Ronnie Peterson. In der 15. Runde aber bricht – vermutlich als Folge dieses Zusammenstosses – bei hohem Tempo die Radaufhängung von Sifferts Rennwagen. Das Auto beginnt zu brennen, der Pilot stirbt an Sauerstoffmangel und einer Rauchvergiftung. Als Siffert zu Grabe getragen wird, säumen 50'000 Menschen die Strassen seiner Heimatstadt Freiburg.
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