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Die heiklen Deals von Blatters rechter Hand

Privatflüge, Luxuswohnungen in Rio, Job für den Sohn: Jérôme Valcke nahm sich als Fifa-Generalsekretär alle Freiheiten heraus.

Liebt Ferraris, wohnt im steuergünstigen Wollerau: Jérôme Valcke (rechts) am Fifa-Kongress mit Sepp Blatter. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)
Liebt Ferraris, wohnt im steuergünstigen Wollerau: Jérôme Valcke (rechts) am Fifa-Kongress mit Sepp Blatter. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)

Am Freitag, 18. September 2015, hat Jérôme Valcke einen Termin auf dem ­Roten Platz in Moskau. Der Fifa-Generalsekretär, Sepp Blatters wichtigster Vertrauter, ist zur Feier eines «Meilensteins» eingeladen: 1000 Tage noch bis zur WM 2018 in Russland. Die Organisatoren haben in Sichtweite des Kremls ein provisorisches Ministadion errichtet, Wladimir Putin wird via Videowand eine Ansprache halten. Valcke reist am Donnerstag an. Im Privatflugzeug, ­irgendwo zwischen London und Moskau, erreicht ihn ein Anruf: Er müsse den Jet sofort wenden lassen.

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