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Die Juve gewinnt den Fussball-Gipfel

Juventus Turin besiegt Verfolger AS Roma im dramatischen Spitzenspiel der Serie A mit 3:2 und baut damit seine Superserie aus. Gökhan Inlers Napoli kommt langsam in Fahrt.

Luftduell im Spitzenkampf: Matchwinner Leonardo Bonucci zieht gegen Romas Seydou Keita für einmal den Kürzeren.
Luftduell im Spitzenkampf: Matchwinner Leonardo Bonucci zieht gegen Romas Seydou Keita für einmal den Kürzeren.
Keystone

Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci erzielte in der 85. Minute den entscheidenden Treffer für die Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri gegen Roma. Top-Torjäger Carlos Tévez (28./45.) verwandelte für die Turiner schon vor der Pause zwei Foulpenaltys, Altmeister Francesco Totti (32./Foulpenalty) und Juan Iturbe (44.) trafen für die Gäste aus der Hauptstadt. Der Meister aus dem Piemont führt die Tabelle jetzt mit 18 Punkten vor den Römern (15) und Sampdoria Genua (14) an.

Lichtsteiner behielt kühlen Kopf

Die Intensität des Duells erreichte europäisches Spitzenformat – und mittendrin verrichtete der Schweizer Stephan Lichtsteiner Schwerstarbeit. Im Gegensatz zu Teamkollege Morata verlor er die Nerven in der überschäumenden Hektik nicht. Der spanische Stürmer löste wegen eines üblen Tacklings eine kollektive Rangelei aus. Sein Opfer Manolas griff zur Selbstjustiz – einigen Remplern folgte ein Kopfstoss. Beide Beteiligten sahen die rote Karte.

Udinese, überraschend an vierter Position klassiert, verspielte gegen Aufsteiger Cesena in der Nachspielzeit den 1:0-Vorteil. Silvan Widmer, gegen Slowenien erneut im Aufgebot der Schweiz, verschuldete mit einem Foul gegen Rodriguez das Penalty-Gegentor in der 92. Minute.

Erfolgserlebnis für Inler und Co

Im dritten Anlauf gelangte Napoli mit Gökhan Inler im Mittelfeld beim 2:1 gegen Torino zum ersten Heimsieg der Saison. Insigne und Callejon erzwangen in der besseren zweiten Hälfte der Süditaliener mit ihrer Doublette (55./72.) den Umschwung. Im Tief steckt hingegen Rafa Benitez' Amtskollege und Vorgänger Walter Mazzarri. Eine Woche nach dem blamablen 1:4 gegen Cagliari bezog Inter in Florenz ein empfindliches 0:3.

si/fal

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