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Die lesbenfeindliche Entgleisung des Federer-Bezwingers

2013 schlug Sergej Stachowski in Wimbledon Roger Federer, nun macht er mit einer diskriminierenden Aussage negative Schlagzeilen.

Ihm drohen Sanktionen: Sergej Stachowski.
Ihm drohen Sanktionen: Sergej Stachowski.

Die Spieler-Organisationen WTA und ATP haben die diskriminierenden Aussagen des ukrainischen Tennis-Profis Sergej Stachowski scharf kritisiert. «Es ist traurig, dass es in der heutigen Zeit engstirnige Menschen gibt, die verächtlich über Frauen sprechen und sich dabei auf deren sexuelle Orientierung beziehen», sagte die Chefin der WTA, Stacey Allaster.

Stachowski hatte in einem Interview einer ukrainischen Website behauptet, dass auf der WTA-Tour fast jede zweite Spielerin lesbisch sei und bemerkt, dass er seine Tochter sicherlich nicht auf die Tour schicken würde. «Es ist eine traurige Reflexion einer alten Denkweise. Ich bin stolz auf all unsere Spielerinnen, die vorwärts denken, jeden gleich behandeln und das Leben im 21. Jahrhundert widerspiegeln», so Allaster in einer Stellungnahme auf der WTA-Website.

ATP-Chef Chris Kermode bezeichnete die Aussagen Stachowskis als beleidigend und inakzeptabel. Seine Organisation werde den Vorfall untersuchen und über Massnahmen beraten. Der 29-jährige Stachowski liegt in der Weltrangliste auf Platz 49 und war zuletzt in Wimbledon in der ersten Runde ausgeschieden. Vor zwei Jahren hatte er in Wimbledon mit einem Zweitrunden-Sieg gegen Roger Federer für Aufsehen gesorgt.

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