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«Die Medikamente sind jetzt ein Teil meines Lebens»

In einem Interview mit dem «Kicker» spricht Mario Götze offen über seine Leidenszeit – und über den neuen Trainer.

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Der Dortmund-Spieler musste mehr als fünf Monate wegen einer Stoffwechselerkrankung pausieren. Zuvor sass er öfter auf der Bank.
Der Dortmund-Spieler musste mehr als fünf Monate wegen einer Stoffwechselerkrankung pausieren. Zuvor sass er öfter auf der Bank.
Keystone
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Mehr als fünf Monate sind vergangen, seit Dortmund-Star Mario Götze eine Hiobsbotschaft erhielt: Stoffwechselkrankheit, unbestimmte Regenerationszeit. «Im ersten Moment fiel es mir schwer, zu verstehen, dass ich nicht spielen kann, obwohl ich keine strukturelle Verletzung, keinen kaputten Muskel oder eine gerissene Sehne hatte», sagte der Weltmeister von 2014 dem Fachmagazin «Kicker».

Dem 25-Jährigen half es, ein klares Ziel vor Augen zu haben: «Ich habe mich sehr darauf gefreut, in der neuen Saison trainieren und spielen zu können. Das war für mich von grosser Bedeutung.» Er habe die Belastung nach moderatem Beginn kontinuierlich gesteigert: «Ich kann wieder Leistungssport betreiben, muss aber weiter therapieren. Die Medikamente sind jetzt ein Teil meines Lebens.»

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke erlebt seinen Offensivspieler «sehr gelöst und mit immer besserem Rhythmus». Ein Mitgrund für Götzes gute Laune ist neben seinem Gesundheitszustand auch der neue Trainer Peter Bosz. «Ich bin nach dem ersten Monat positiv überrascht vom Trainer und seinem Team», so Götze und schiebt nach: «Mit Bosz kann einiges passieren. In positiver Hinsicht. Ich bin sehr froh, dass er hier ist.»

Ob der mit Rückenbeschwerden kämpfende Götze heute Samstag beim deutschen Supercup gegen die Bayern (20.30 Uhr) auflaufen darf, entscheidet Trainer Bosz kurzfristig. Für den Fussballer kein Problem: «Das Wichtigste für mich ist, körperlich bereit und in einem guten Zustand zu sein. Und das bin ich. Ich brauche aber natürlich noch Zeit, um in den Rhythmus zu kommen. Das ist mir klar. Und ich hoffe, alle anderen Menschen auch.»

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