Zum Hauptinhalt springen

Die Morddrohungen gegen den Referee

Fussballschiedsrichter Howard Webb (43) tritt nach 25 Jahren zurück. Der Engländer verdiente sich zumeist gute Noten, musste aber auch Tiefschläge verkraften.

«Es waren 25 wunderbare Jahre. Jetzt schlage ich ein neues Kapitel auf.» Fifa-Ref Howard Webb hängt die Pfeife an den Nagel und wird technischer Direktor der englischen Schiedsrichtervereinigung PGMOL.
«Es waren 25 wunderbare Jahre. Jetzt schlage ich ein neues Kapitel auf.» Fifa-Ref Howard Webb hängt die Pfeife an den Nagel und wird technischer Direktor der englischen Schiedsrichtervereinigung PGMOL.
Reuters
Natürliche Autorität: Webb zeigt Brasiliens Luiz Gustavo im WM-Achtelfinal des Turniergastgebers gegen Chile die Gelbe Karte. Der Engländer galt als einer der besten seiner Zunft. Die Partie war zugleich seine letzte als Ref.
Natürliche Autorität: Webb zeigt Brasiliens Luiz Gustavo im WM-Achtelfinal des Turniergastgebers gegen Chile die Gelbe Karte. Der Engländer galt als einer der besten seiner Zunft. Die Partie war zugleich seine letzte als Ref.
Reuters
Webb war auch eine Art «Glücksbringer» für die Schweiz: Der Engländer piff den historischen Schweizer 1:0-Sieg gegen Spanien an der WM in Südafrika.
Webb war auch eine Art «Glücksbringer» für die Schweiz: Der Engländer piff den historischen Schweizer 1:0-Sieg gegen Spanien an der WM in Südafrika.
Keystone
1 / 7

Irgendwann einmal im Leben ist einfach genug. Das hat sich auch Schiedsrichter Howard Webb gesagt und hängt die Pfeife an den Nagel. Der ehemalige Polizist aus Rotherham (Grafschaft Süd-Yorkshire) wird allerdings dem Fussball nicht gänzlich den Rücken kehren. Als technischer Direktor der englischen Referee-Vereinigung wird ihm die Arbeit nicht ausgehen, er wird sich zur Hauptsache um die Weiterbildung des pfeifenden Nachwuchses kümmern. «Ich freue mich sehr auf diesen Job. Meine Tätigkeit als Schiedsrichter hat mir sehr viel gegeben. Und es ist wichtig, dass andere nun von meinen Erfahrungen profitieren», erklärte Webb nach seinem Rücktritt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.