Die Schweiz ermittelt nicht gegen Platini

Michel Platini hat keine Verfolgung durch die Schweizer Justiz zu befürchten. Dies erklärt der Anwalt des Franzosen.

Die Sache mit der Fifa-Sperre: Michel Platinis Position hat sich verbessert. (Archiv)

Die Sache mit der Fifa-Sperre: Michel Platinis Position hat sich verbessert. (Archiv) Bild: Keystone

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Gegen Michel Platini wird in der Causa um eine 2-Millionen-Zahlung des damaligen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter von den Schweizer Behörden nicht mehr ermittelt. Dies berichtet die französische Zeitung «Le Monde» unter Berufung auf ein Schreiben der Schweizer Bundesanwaltschaft vom 24. Mai zuhanden Platinis Anwalt. «Wir bestätigen, dass dieses Verfahren nicht gegen ihren Mandanten, Michel Platini, geführt wird», zitierte die französische Zeitung aus dem Schreiben.

Wegen der dubiosen Millionenzahlung waren der 62-jährige ehemalige Uefa-Präsident wie auch Fifa-Präsident Sepp Blatter von der Ethikkommission der Fifa mit einer achtjährigen Sperre belegt worden. Die Strafe wurde mittlerweile reduziert und gilt im Oktober 2019 als abgesessen.

Platinis Anwalt hofft nun darauf, dass die Fifa die Sperre gegen seinen Mandanten nach den neuen Erkenntnissen aus dem Schreiben aufheben wird. «Der Entscheid sollte Auswirkungen haben, wenn die Fifa sich fair verhält», erklärte er. (fal/sda)

Erstellt: 25.05.2018, 23:46 Uhr

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