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Die Schweiz trifft beim Finalturnier auf Portugal

Die Paarungen des Final Four der Nations League stehen fest. Die Schweizer Nationalmannschaft kämpft im Juni 2019 gegen Portugal um den Einzug ins Endspiel.

ddu
Hat den nächsten Gegner in der Nations League vor Augen: Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic blickt dem Duell mit Portugal entgegen.
Hat den nächsten Gegner in der Nations League vor Augen: Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic blickt dem Duell mit Portugal entgegen.
Ennio Leanza, Keystone

Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic misst sich am Mittwoch, 5. Juni, in Porto mit dem Gastgeber. Im zweiten Halbfinal stehen sich einen Tag später in Guimaraes England und Holland gegenüber.

Portugal, der Europameister von 2016, war zuletzt schon Gegner der Schweiz in der Qualifikation zur WM-Endrunde 2018. Dabei konnte die Schweiz ihr Heimspiel in Basel 2:0 gewinnen. Superstar Cristiano Ronaldo war in jenem Spiel allerdings nicht mit von der Partie. Auswärts kassierte die Schweiz gegen ein Portugal mit Ronaldo eine 0:2-Niederlage, weshalb sie sich mit Platz 2 in der Gruppe zufriedengeben und den (gegen Nordirland letztlich erfolgreichen) Umweg übers Playoff gehen musste.

Portugal war zudem auch 2008 an der Heim-EM Gruppengegner der Schweiz, die damals in Basel im letzten Vorrundenspiel einen 2:0-Erfolg feiern konnte. Die Chance aufs Weiterkommen hatte die Schweiz allerdings schon vorher mit Niederlagen gegen Tschechien und die Türkei verwirkt.

Petkovic angriffig

Die Aufgabe gegen den Organisator des Final-Four-Turniers wird zweifellos schwer. Die Bilanz ist aus Schweizer Sicht mit 10:7-Siegen aus 22 Länderspielen zwar positiv, doch Portugal zählt spätestens seit dem EM-Titel von 2016 zu den Schwergewichten im Weltfussball. Auf dem Weg in die Halbfinals der Nations League setzte sich Portugal gegen Italien und Polen durch.

Unschlagbar sind aber auch die Portugiesen nicht. Zuletzt an der WM in Russland war das Team von Fernando Santos in den Achtelfinals gegen Uruguay ausgeschieden. Nationalcoach Petkovic glaubt jedenfalls an sein Team: «Natürlich ist Portugal ein schwieriger Gegner für uns. Der Europameister spielt zudem zu Hause. Aber an solche Turniere geht man, um sie zu gewinnen! Wir werden alles unternehmen, um weitere Überraschungen zu schaffen.»

Der Premieren-Sieger des neuen Uefa-Wettbewerbs wird am 9. Juni in Porto gekürt. Er erhöht sein Gesamt-Preisgeld um sechs Millionen Euro auf 10,5 Millionen Euro. Das Spiel um Platz 3 zwischen den beiden Halbfinal-Verlierern findet ebenfalls am 9. Juni in Guimaraes statt.

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