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Die Schweizer in der Einzelkritik

Dass er ein sehr freundlicher Mann ist, bewies er auch diesmal: Der Goalie fand nach dem Spiel nette Worte für den Gegner, lobte ihn dafür, dass er «nie aufgab» und «nie negativ wurde». Gut, er hatte auch alle Zeit, ihn zu studieren. So etwas wie Hochbetrieb hatte er einzig von der 32. bis zur 35. Minute, als er in allerdings völlig harmlosen Situationen gleich viermal den Ball berühren durfte. Gefühlt so oft, wie während der restlichen Spielzeit zusammen.
Er stürmte vor der Pause. Er tat es nachher noch drei-, viermal, doch nicht mehr mit dem Biss von vorher. Typisch für das Schonprogramm, das er jetzt einlegte, war seine Reaktion auf einen Fehlpass: Er blieb einfach stehen und schaute zu, was weiter passiert – etwas, das für ihn völlig ungewohnt ist. Es passierte übrigens nicht viel, nach ein paar Sekunden hatte San Marino den Ball schon wieder verloren. Ging nach 59 Minuten vom Platz und winkte zufrieden dem Publikum zu.
17 Minuten auf dem Platz, 76. Länderspiel. Mehr war da nicht.
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