Die schwindelerregenden Zahlen eines Traumsturms

Seit 333 Tagen mischen Messi, Suarez und Neymar gemeinsam die spanische Liga auf. Ihre Quote ist nahezu unfassbar.

Harmonie pur: Lionel Messi, Neymar Jr. und Luis Suarez dominieren die spanische Liga.

Harmonie pur: Lionel Messi, Neymar Jr. und Luis Suarez dominieren die spanische Liga. Bild: Keystone

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Sie sind allgegenwärtig, die Vergleiche der spanischen Medien zwischen den Erzrivalen Real Madrid und FC Barcelona. Spielte der ehemalige Barça-Torhüter und Eigengewächs Victor Valdés eine herausragende Saison, war er für Barcelonas Hausorgan «Sport» sofort besser als Real-Legende Iker Casillas. «Marca» und «AS» hingegen sahen vor Cristiano Ronaldo schon in Robinho und Arjen Robben die besseren Kicker als in dem wohl bald fünffachen Weltfussballer Lionel Messi. Und als Uruguay Torjäger Luis Suarez kurz nach der WM 2014 vom FC Barcelona verpflichtet wurde, lautete die grosse Frage auf der iberischen Halbinsel: «BBC» (Bale, Benzema, Cristiano) oder «MSN» (Messi, Suarez, Neymar). Welches «Tridente», also welcher Dreizack, ist besser?

333 Tage nachdem Suarez seine Sperre abgesessen hat und in «blaugrana» debütieren durfte scheint diese Frage ebenso geklärt, wie diejenige zwischen Robinho und Messi. Zwar mag kaum einer die Weltklasse des madrider Sturms abstreiten, aber die Torquote der drei Südamerikaner von Barcelona ist schlicht atemberaubend.

Von den total 160 Barça-Treffern im Kalenderjahr 2015 gingen 125 auf das Konto der «MSN». Zum Vergleich: Das komplette Real-Team brachte es in derselben Zeitspanne auf 110 Tore. «König» der «Torkönige» ist Superstar Messi – trotz seiner zweimonatigen Verletzungspause – mit 44 Treffern, dicht gefolgt von Neymar (41) und Suarez (40). Alleine in dieser Woche trafen die drei, immerhin gegen Gegner wie AS Roma, Real Madrid und dem CL-Teilnehmer von 2013/2014 Real Sociedad, elfmal.

Aktuell führt Neymar mit 14 Treffern die Torjägerliste der spanischen Liga an, zwei Tore dahinter lauert Sturmparnter Suarez. Cristiano Ronaldo müsste im heutigen Auswärtsspiel gegen Eibar vierfach einnetzen, um immerhin den Uruguayer einzuholen.

Wettbewerbsübergreifend stehen 2015 noch sieben Spiele (einmal Pokal, einmal Champions League, zweimal Club-WM und dreimal Meisterschaft) an. Man darf gespannt sein, mit welcher Zahl das Trio sein unglaubliches Jahr abschliesst.

Erstellt: 29.11.2015, 17:51 Uhr

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