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Die vielen Gegenbewegungen des FC Hard

Heimatlos und erfolglos: Der FC Hard Zürich steht für beides. Aber diese zugespitzte Charakterisierung alleine würde ihm nicht gerecht werden. Denn daneben ist der 81-jährige Club vor allem eines nicht: lieblos.

Passend dazu das Selbstverständnis, wie es Präsident Roland Rebsamen formuliert: «Wir sind ein Fussballverein, definieren uns eigentlich aber als Familienverein.» Eine tolle Kameradschaft, deren intensive Pflege, Gemütlichkeit und gemeinsame Aktivitäten gehören dazu. Besonders unternehmungslustig oder eben vorbildlich unter den 160 Mitgliedern sind die Supporter: mit Ski-Weekends, Wanderungen, Höcks. Bei der jüngeren Generation dagegen sei das Bedürfnis nach Zusammenhalt nicht mehr ganz so gross, eine typische Zeiterscheinung. Dabei führt Rebsamen das Gedankengut, dem sich sein FC Hard verschrieben hat, nochmals aus: «Wir möchten den Leuten etwas Gutes tun, daneben vereint uns das ‹Tschüttele›.» Sein letztes Wort wählt er mit Bedacht. Denn neben dem Platz ist der Atem definitiv länger, als er es auf dem Rasen ist. So ist der Verein mit nur drei Aktivteams - darunter eine Kooperation bei den Veteranen mit Buchs-Dällikon - und einer Oldie-Auswahl «just for fun» sportlich nicht auf Rosen gebettet.

Der Motivator aus der Nähe

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