Diese acht EM-Orte kommen für die Schweiz noch infrage

Jetzt ist vieles klarer: Nur noch vier Teams können das EM-Ticket lösen. Eine Gruppe ist sogar schon fast komplett.


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Ja, etwas leichter wurde es schon nach dem letzten Spieltag. Nachdem mit Wales noch das letzte Team über die EM-Qualifikation das Ticket zur Endrunde löste, sind immerhin die Töpfe und Gruppenköpfe für das Jubiläumsturnier (60-jähriges Bestehen der EM) im kommenden Sommer klar. Weil die Gastgeber jeweils einer Gruppe zugeteilt wurden und Russland aufgrund Uefa-Regularien nicht gegen die Ukraine spielen darf, ist die Gruppe B deshalb schon fast komplett. Einzig das Team aus Topf 4 muss noch zugelost werden. Dieser wird allerdings erst nach dem Nations-League-Playoff fertiggestellt – doch dazu später mehr.

Anklicken, um zu vergrössernQuelle: footballseeding.com

Wichtig aus Schweizer Sicht: Die möglichen Spielorte wurden immerhin um einen Drittel reduziert. Von den zwölf Austragungsstädten sind für die Schweiz noch acht möglich, weil sie weder in Gruppe B noch C eingeteilt werden kann. Wieso? Die Plätze aus Topf 2 wurden bereits an Gastgeber (Russland und Holland) vergeben. Damit fallen St. Petersburg, Kopenhagen (Gruppe B), Amsterdam und Bukarest (Gruppe C) weg. Bleiben noch: Rom, Baku (Gruppe A), London, Glasgow (Gruppe D), Bilbao, Dublin (Gruppe E), München und Budapest (Gruppe F).

Einer der Gegner heisst also Italien, England, Spanien oder Deutschland – Rang 1 ist damit schon mal alles andere als ein Selbstläufer. Die Auslosung findet am Samstag, 30. November, um 18 Uhr in Bukarest statt.

Wie sich die letzten Teams noch qualifizieren können

Bleiben die Gegner aus dem Nations-League-Playoff: Auch hier ist vieles, aber noch nicht alles definitiv. Kompliziert ist es beispielsweise bei Weg A. Nur Island hat sich aus der höchsten Division noch nicht an die EM gespielt, deshalb rücken drei Teams nach. Und zwar entscheidet das Los, welche drei von Bulgarien, Israel, Ungarn und Rumänien es sind. Das nicht gezogene Team darf über die dritte Division um eine EM-Teilnahme spielen. Die vier Wege sehen so aus:

A: Island, Bulgarien/Israel/Ungarn/Rumänien*
B: Bosnien und Herzegowina, Slowakei, Irland, Nordirland
C: Schottland, Norwegen, Serbien, Bulgarien/Israel/Ungarn/Rumänien*
D: Georgien, Nordmazedonien, Kosovo, Weissrussland
*= Losentscheid

Jeder Weg ist eine Art Miniturnier, das im März mit Halbfinal und Final (je ein Spiel) ausgetragen wird. Die vier Finalsieger qualifizieren sich für die EM.

Je nach Auslosung dürften sie bei der Uefa hoffen, dass nicht ein «falsches» Team seine letzte Chance nützt. Zum Beispiel Kosovo. Denn gerade in diesem Fall könnte es sein, dass dadurch Gruppen so komplettiert werden, dass sie gegen die Uefa-Auflagen verstossen. Und dann? Ja dann müssten diese Gruppen neu ausgelost werden. Glückwunsch zum Geburtstag, EM!


Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

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Erstellt: 20.11.2019, 10:35 Uhr

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