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China, die globale Fussballmacht?

Mailands Fussball wird chinesisch. Die alten Mäzene mögen nicht mehr. Wie diese fernöstliche Eroberung konkret aussieht.

Javier Zanetti, langjähriger Captain von Inter Mailand, mit dem chinesischen Coach Gong Lei in Nanjing bei der Bekanntgabe der Übernahme am Montag. Foto: Getty
Javier Zanetti, langjähriger Captain von Inter Mailand, mit dem chinesischen Coach Gong Lei in Nanjing bei der Bekanntgabe der Übernahme am Montag. Foto: Getty

In Mailand ist der häufigste Unternehmernamen Hu. Nicht Rossi, nicht Bianchi, auch nicht Colombo. Sondern Hu, ein chinesischer Name. Das schreibt eine italienische Zeitung. Vielleicht stimmt es gar nicht. Vielleicht ist es eine Übertreibung, die dazu dienen soll, alles noch etwas mehr zu dramatisieren. Es passiert gerade Dramatisches in der Welt des Calcio milanese, des Mailänder Fussballs. Und fürs Drama sorgen ausgerechnet die Chinesen, von denen man bis vor kurzem noch gedacht hatte, sie würden sich nicht für diesen Sport interessieren. Nicht ernsthaft jedenfalls.

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