Liga nimmt Lezcano ins Visier

Der FC Luzern verlor nach einer Führung gegen GC nicht bloss noch zwei Punkte, sondern auch den Anstand. Wie die Swiss Football League reagiert.

Der Ausraster im Video. Quelle: SRF

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Der FC Luzern musste im Heimspiel gegen die Grasshoppers nach einer 1:0-, 2:0- und 3:2-Führung in der 86. Minute noch den Ausgleich hinnehmen. Beim 3:3 wurde Luzerns Trainer Markus Babbel auf die Tribüne geschickt und sein Torjäger Dario Lezcano des Feldes verwiesen. Babbel hatte offenbar den vierten Offiziellen beleidigt.

Als der zweifache Torschütze Lezcano wegen zweimaligen Reklamierens innert Sekunden mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde, rastete er aus. Er attackierte Schiedsrichter Fedayi San, beschwerte sich wutentbrannt, liess sich zu einem leichten Kopfstoss hinreissen und stiess ihn weg. Dabei fielen dem Unparteiischen auch noch die Karten aus der Hand. Ein krasses Fehlverhalten, das Folgen haben wird.

Ein lange Sperre?

Lezcano droht eine drakonische Strafe: Der zuständige Disziplinarrichter der Swiss Football League leitete den Fall am Montag an die Disziplinarkommission weiter, die im Gegensatz zu ihm mehr als vier Spielsperren verhängen kann.

Trainer Babbel nahm den Sünder vorerst in Schutz, kritisierte ihn danach aber scharf. «Die Rote Karte war unnötig. Dario wurde vor dem dritten Tor von GC klar gefoult und bekommt regelmässig auf die Socken.» Für den anschliessenden Ausraster hatte aber auch der Deutsche keinerlei Verständnis: «Dario darf sich nicht zu einer solchen Aktion hinreissen lassen.»

Erstellt: 14.09.2015, 08:07 Uhr

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