Dieses Tor macht Gerd Müller unsterblich

Einer der grössten Torjäger der Geschichte ist schwer erkrankt. Die Erinnerung an eine grosse deutsche Fussballzeit flammt auf.

Münchner Olympiastadion, 3. Juli 1974, 43. Minute: Gerd Müller erzielt im WM-Final den 2:1-Siegestreffer.
Video: Keystone

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Die Schockdiagnose lähmt ganz Fussball-Deutschland: Gerd Müller, der Deutschland 1972 zum EM- und 1974 zum WM-Titel geschossen hat, ist schwer erkrankt und liegt in einem Pflegeheim, wie sein Stammverein, der FC Bayern München, auf der Website vermeldet. Der ehemalige Mittelstürmer erzielte für den Club von 1964 bis 1979 in 585 Einsätzen insgesamt 533 Tore, wurde Europas Fussballer des Jahres und gewann mit dem deutschen Rekordmeister insgesamt 13 Titel.

Müller absolvierte für die deutsche Nationalmannschaft 62 Spiele und schoss dabei 68 Tore, bevor er bereits mit 28 Jahren seinen Rücktritt gab.

Am 7. Juli 1974 schoss Gerd Müller in der 43. Minute im WM-Final im damaligen Münchner Olympiastadion den 2:1-Siegestreffer gegen Holland. Es war das Tor, das ihn unsterblich machte. Es war ein typisches Tor der Marke Gerd Müller. Er nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich blitzschnell um die eigene Achse und erwischte den verdutzten holländischen Goalie Jan Jongbloed auf dem falschen Fuss. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.10.2015, 12:09 Uhr

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