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Dopingskandal erschüttert Frauen-WM

Laut «Spiegel online» hat die Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland den zweiten Dopingskandal.

Ab zum Dopingtest: Nordkoreas Fussballerinnen sind erwischt worden.
Ab zum Dopingtest: Nordkoreas Fussballerinnen sind erwischt worden.
Keystone

Zwei Spielerinnen der nordkoreanischen Nationalmannschaft sind offenbar positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden. Die betroffenen Fussballerinnen Song Jong Su und Jong Pok Sim wurden nach der positiven A-Probe kurzerhand aus der Aufstellung für das letzte Gruppenspiel der Nordkoreaner gegen Kolumbien (0:0) gestrichen. In der Konsequenz bot die Fifa das gesamte Team nach dem letzten Gruppenspiel zum Dopingtest auf. «Das ist ein einmaliger Vorgang bei Weltmeisterschaften. Aber wenn es zwei positive Proben in einer Mannschaft gibt, schreiben die Regularien dieses Prozedere vor», erklärt Doktor Jiri Dvorak, der Chefmediziner des Weltfussballverbandes Fifa, diese Massnahme.

Die beiden Nordkoreanerinnen waren nach den ersten beiden Gruppenpartien gegen die USA (0:2) und Schweden (0:1) getestet worden. Die Proben wurden in einem Labor der Welt-Anti-Doping-Agentur in Kreischa untersucht und anschliessend an das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln unter der Leitung von Professor Doktor Wilhelm Schänzer weitergereicht. Man habe eine zweite Meinung einholen wollen. «Heute ist ein trauriger Tag», sagte Dvorak. Vom nordkoreanischen Verband oder Trainerstab gab es bisher keine Stellungnahme.

Es ist gemäss Spiegel.de bereits der zweite Dopingfall am Turnier in Deutschland. Eine am 25. Juni durchgeführte A-Probe der kolumbianischen Torhüterin Yineth Varon hatte ebenfalls ein positives Ergebnis gebracht. Die Spielerin hat nach Angaben des kolumbianischen Verbandes inzwischen die Öffnung der B-Probe beantragt.

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