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Dortmunds spätes Spektakel

In einem Elfmeterschiessen, wie es so wohl noch keines gab, gewann Dortmund den Cup-Halbfinal bei Bayern.

Und dann dieses Ende. Dieses Elfmeterschiessen. Dieses mitreissende Ende. «Es sollte heute wohl so sein», sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, als alles vorbei war. 1:1 hatte es nach 120 Minuten gestanden. Lahm eröffnete die Kurzentscheidung und rutschte beim Schuss aus. Gündogan traf sicher zum 0:1. Alonso lief an und rutschte weg wie Lahm, der Ball flog weit nebens Tor. Kehl traf sicher zum 0:2. Götze, der dritte Weltmeister am Elfmeterpunkt für die Bayern, lief an und scheiterte an Langerak. Hummels hätte schon für die Entscheidung sorgen können und scheiterte an Neuer. Dann griff sich der Bayern-Goalie, auch er Weltmeister, den Ball, lief an, scheiterte an der Latte – und für Klopp gab es kein Halten mehr. «Es ist komplett in Ordnung so», bemerkte er noch nach dem 2:0 im Elfmeterschiessen.

Im Überschwang der Gefühle durfte er so reden. Dabei hatte seine Mannschaft einiges an Glück gebraucht, um sich überhaupt in die Verlängerung retten zu können. 75 Minuten hatte sie nicht gut gespielt, in der ersten Halbzeit war ihr Auftritt gar kümmerlich gewesen, es war nicht der «Krawall», den Klopp angekündigt hatte, es war nur mutlos.

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