«Egal ob 5:0, 0:5 oder 1:1, wir machen immer weiter»

Es war ein hartes Stück Arbeit. Es musste gezittert werden. Aber am Ende fand die Schweiz gegen Lettland die Lösung. Dank Roman Josi und Nico Hischier.

Der NHL-Star Nico Hischier erzielt gegen Lettland das entscheidende 2:1. (Video: SRF)

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Lange war es nicht wirklich ihr Spiel. Auch die beiden NHL-Stars Josi und Hischier konnten zunächst kaum Akzente setzen und fanden keinen richtigen Zugriff aufs Spiel. Auch ihnen versprangen in der für die Schweiz schwierige Anfangsphase immer wieder Pucks. Etwas, das man bei Spielern dieser Klasse selten sieht.

«Wir haben da sicher einige Fehler gemacht in der neutralen Zone, aber die Letten traten zu Beginn auch enorm aggressiv auf. Es war ein Mix von beidem», begründete Josi den harzigen Start. «Die Letten waren im ersten Drittel besser, aber danach steigerten wir uns.»

Die Türe in Richtung Viertelfinals weit aufgestossen

Nur mit der Torausbeute klappte es lange Zeit nicht. Es drohte der erste Punktverlust an dieser WM in der Slowakei. Doch in der 57. Minute führten die Schweizer mit dem 2:1 doch noch die Entscheidung herbei. Hischier gewann das Bully, legte zurück zu Josi, dieser drückte ab, Vincent Praplan und Hischier machten Druck vor dem Tor und Hischier drückte den Puck schliesslich über die Linie.


Bildstrecke: Hischier lässt die Schweiz spät jubeln


Ein enorm wichtiges Tor. Die Türe in Richtung Viertelfinal ist nach diesem 3:1-Sieg im Schlüsselspiel gegen Lettland (am Ende sorgte Simon Moser noch für einen Treffer ins leere Tor) bereits weit aufgestossen. Und die Schweizer stellten auch unter Beweis, dass sie die Geduld nicht so rasch verlieren und nervenstark sind.

«Wir liessen uns nicht frustrieren und blieben positiv»

Josi sagt dazu: «Wir haben schon vor der WM miteinander abgemacht, dass wir unser Spiel durchziehen, unabhängig davon wie der Spielstand lautet. Ob wir 5:0 führen, 0:5 zurückliegen oder es 1:1 steht, wir machen immer immer weiter. Und so war es auch gegen Lettland. Es war ein guter Job, wir liessen uns nicht frustrieren und blieben positiv.»

Man müsse an einer WM einen Weg finden, die engen Spiele gewinnen zu können, meinte Josi weiter, «das ist uns gegen die Letten gelungen und wird uns zusätzliches Selbstvertrauen geben.»

«Jetzt sind wir so richtig im WM-Rhythmus angekommen»

Stürmer Tristan Scherwey sprach nach dem 3:1-Sieg von einem «weiteren Schritt in die richtige Richtung. Es gab Sachen, die wir sehr gut gemacht haben. Aber es gab auch Sachen, die wir verbessern müssen.»

Der SCB-Spieler kam auch noch zu einer weiteren Erkenntnis: «Durch dieses Lettland-Spiel sind wir nun aber so richtig im WM-Rhythmus angekommen und nun gilt es im Turnier weiter zu wachsen.»

Erstellt: 13.05.2019, 08:26 Uhr

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