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Ein erfolgreicher Abend der Debütanten

Valentin Stocker und Alain Nef: Je ein Treffer zum Einstand.

Alain Debut mit Gesichtsmaske: Ein Tor beim Länderspiel-Einstand als Verteidiger.
Alain Debut mit Gesichtsmaske: Ein Tor beim Länderspiel-Einstand als Verteidiger.
Keystone

Am 27. Februar 2008, im Cup-Halbfinal gegen Thun, war er erstmals beim FC Basel in einem Wettbewerbsspiel zum Einsatz gekommen. Gestern Abend, bei seinem Debüt als Nationalcoach der Schweiz, verhalf Ottmar Hitzfeld dem Talent Valentin Stocker auch zur Premiere in der Schweizer Nationalmannschaft.

Hitzfeld gabt dem hoffnungsvollen Spieler, der am 12. April 19 Jahre alt geworden ist, den Vorzug vor Tranquillo Barnetta. Wäre die Partie gegen Zypern nicht ein Test, sondern ein Qualifikationsspiel gewesen, wäre aber Barnetta an Stelle von Stocker eingelaufen, sagte der Trainer.

Doch Hitzfeld hatte angekündigt, dass er vor allem die Spieler gegen Zypern am Ball sehen wollte, die er nicht schon in den vergangenen Monaten bei der EM oder beim Video-Studium beobachtet hatte. Und es vergingen nur knapp acht Minuten, da konnte der Nationalcoach erstmals schmunzelnd in die Hände klatschen. Stocker erzielte mit dem Kopf das erste Tor für die Schweiz in der Ära Hitzfeld.

Am Ende steht ein 4:1 in der Bilanz. Blaise Nkufo, der 62 Minuten spielte, hatte mit zwei Kopfballvorlagen die ersten zwei Treffer von Stocker und Yakin vorbereitet. «Er ist ein Mann aus einer anderen Kultur», sagte Hitzfeld nach einem Gespräch in Bern vor einigen Wochen über den 33-jährigen Stürmer. Nkufo ist am 25. Mai 1975 in Kinshasa in der heutigen Demokratischen Republik Kongo geboren worden. Hitzfeld erklärt: «Ich respektiere seinen Stolz. Wenn ich ihn aufbiete, ist das nicht für die Ersatzbank.»

Hitzfeld auch mit Abwehr zufrieden

Nach 73. Minuten traf auch Alain Nef, ein anderer Debütant zum 3:1. Das 4:1 erzielte Johan Vonlanthen, der damit ohne Frust nach Salzburg zurückkehren wird. «Wenn man 4:1 gewinnt, muss man immer zufrieden sein», meinte Hitzfeld zu seiner Premiere und zeigte sich mit Ausnahme des Gegentores auch mit der defensiven Leistung zufrieden. Es war der Abend der Debütanten, doch Hitzfeld betonte: «Wenn wir in Israel gewinnen wollen, müssen wir uns erheblich steigern.»

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