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Ein Fussballclub ohne Heimat

Heute Abend trifft der FC Bayern im Champions-League-Achtelfinal auf Schachtar Donezk. Der ostukrainische Verein hat mit grossen Problemen zu kämpfen, seit in der Ukraine Krieg herrscht.

Anna Jikhareva
Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC Bayern: Spieler von Schachtar Donezk beim Training in der Lwiw-Arena. (16. Februar 2015)
Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC Bayern: Spieler von Schachtar Donezk beim Training in der Lwiw-Arena. (16. Februar 2015)
AP Photo
Zusammenstösse: Fussballfans liefern sich beim Spiel Schachtar Donezk gegen Dynamo Kiew Gefechte mit der Polizei. (27. Mai 2014)
Zusammenstösse: Fussballfans liefern sich beim Spiel Schachtar Donezk gegen Dynamo Kiew Gefechte mit der Polizei. (27. Mai 2014)
Keystone
Für die Ukraine: Fans von Schachtar Donezk schwenken bei einem Spiel gegen Dynamo Kiew ukrainische Fahnen. (15. Mai 2014)
Für die Ukraine: Fans von Schachtar Donezk schwenken bei einem Spiel gegen Dynamo Kiew ukrainische Fahnen. (15. Mai 2014)
AP Photo
Die neue Heimat von Schachtar Donezk: Die Lwiw-Arena in der gleichnamigen Stadt. (3. April 2012)
Die neue Heimat von Schachtar Donezk: Die Lwiw-Arena in der gleichnamigen Stadt. (3. April 2012)
Keystone
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Seit vergangenem Sommer spielen sie nicht mehr in ihrem Heimstadion, der einst glänzenden Donbass-Arena. Seit in ihrer Heimat ein Krieg zwischen von Moskau unterstützten Rebellen und der ukrainischen Armee tobt. Seither ist der ostukrainische Fussballverein Schachtar Donezk ein Club ohne Heimat. Wobei Heimat, oder Heimrecht, in der Ukraine momentan sowieso kompliziert ist. So trainieren die Spieler von Schachtar seit letzter Saison in Kiew – und absolvieren ihre Heimspiele im westukrainischen Lwiw, 1200 Kilometer von ihrer Heimat entfernt. Und auch drei weitere ostukrainische Klubs müssen inzwischen auf Heimspiele verzichten.

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