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Ein schweres Los für das Nationalteam

Die Schweiz erwartet an der EM 2020 ein ansprechendes Programm: Italien, die wiedererstarkte Türkei und Wales sind die Gegner in der Gruppe A.

Diese Mannschaften treffen an der Europameisterschaft im Sommer 2020 aufeinander.
Diese Mannschaften treffen an der Europameisterschaft im Sommer 2020 aufeinander.
Twitter/@Euro2020
Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami, Coach Vladimir Petkovic und Verbandspräsident Dominique Blanc (von links) waren bei der Auslosung in Rumäniens Hauptstadt Bukarest vor Ort.
Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami, Coach Vladimir Petkovic und Verbandspräsident Dominique Blanc (von links) waren bei der Auslosung in Rumäniens Hauptstadt Bukarest vor Ort.
Catherine Ivill/Getty Images
Diese vier Trainer wollen ihr Land aus der Gruppenphase in den Achtelfinal führen: Petkovic, der Türke Senol Gunes, der Italiener Roberto Mancini und der Waliser Ryan Giggs (von links nach rechts).
Diese vier Trainer wollen ihr Land aus der Gruppenphase in den Achtelfinal führen: Petkovic, der Türke Senol Gunes, der Italiener Roberto Mancini und der Waliser Ryan Giggs (von links nach rechts).
Mike Egerton/Getty Images
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Andrej Arschawin bescherte der Schweiz das grosse, und ja, das harte Los. Sie bekommt es an der EM 2020 unter anderem mit Italien zu tun. Am Auslosungsabend im rumänischen Bukarest zog der frühere russische Nationalspieler die Schweiz als erstes in die Gruppe von Gruppenkopf Italien.

Aus Topf 3 erhielt die Schweiz die Türkei zugelost. Gegen die Südosteuropäer gab es historische Spiele: 2005 in der WM-Barrage zum Turnier 2006 (2:0 und 4:2), dann 2008 an der Heim-EM im Dauerregen von Basel (1:2). Aus Topf 4 gab es für die Schweizer den ebenso unangenehmen Gegner Wales.

Gegen die Waliser wird die Schweiz denn auch als erstes antreten – und zwar am 13. Juni in Aserbeidschans Hauptstadt Baku. Fünf Tage später folgt das Spiel in Rom gegen Italien, bevor es am 21. Juni wiederum in Baku gegen die Türkei geht.

Die Bilanz: Nur gegen Wales positiv

«Das ist eine interessante Gruppe», sagte Nationaltrainer Vladimir Petkovic in einem ersten Statement. «Jedem traut man darin ein Weiterkommen zu, es sind attraktive, schwierige Gegner.» Die Entfernungen zwischen den Spielorten Baku und Rom beurteilte Petkovic als «nicht ideal».

Schon 59-mal ist die Schweiz gegen das grosse Italien angetreten, gerade einmal neun Siege schauten dabei heraus. Zum letzten Mal 1993, als man in der WM-Qualifikation 1:0 gewann. Auch gegen die Türkei ist die Bilanz ernüchternd: In 15 Duellen konnte die Schweiz viermal gewinnen, einmal davon in der legendären WM-Qualifikation 2005. Gegen Wales schliesslich hat das Nationalteam eine positive Bilanz: Fünf Siege gab es in sieben Spielen, eine der Niederlagen war jene in der Qualifikation zur EM 2012, als das entscheidende Spiel 0:2 verloren ging,

Die Hammergruppe F

Joachim Löw lächelte ein wenig gequält, als die Hammer-Gruppe bei der EM besiegelt war. Deutschland bekommt es im kommenden Sommer gleich in der Gruppenphase mit Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal zu tun. Die «Équipe tricolore» und das Team von Superstar Cristiano Ronaldo wurden Deutschland als Kontrahenten in die Gruppe F zugelost.

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