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Ein Verein schämt sich für seinen Anhang

Duisburger Fans machen sich während des Pokalspiels gegen Schalke 04 über den an Alzheimer erkrankten Ex-Manager der Gelsenkirchener lustig.

Schlechter Witz, schlechtes Karma: Duisburgs Fans verhöhnen Rudi Assauer, ihr Team verliert 0:5.
Schlechter Witz, schlechtes Karma: Duisburgs Fans verhöhnen Rudi Assauer, ihr Team verliert 0:5.
Keystone

«2011? Nicht mal Rudi kann sich erinnern!» stand auf einem Transparent, das die Anhänger des Zweitligisten MSV Duisburg anlässlich der Erstrundenpartie im DFB-Pokal gegen Schalke 04 in die Höhe hielten. 2011 hatte der MSV das Endspiel in Berlin gegen die Schalker mit 0:5, verloren; Aussauers Alzheimererkrankung wurde ein Jahr später publik.

Horst Heldt, Assauers Nachfolger als Schalke-Manager, kritisierte die MSV-Fans scharf: «Das ist beschämend. Rudi Assauer ist ein Mann, der unheimliche Verdienste um den Verein hat und leider Gottes erkrankt ist.» Duisburgs Geschäftsführer Bernd Maas entschuldigte sich umgehend: «Das hat Rudi Assauer nicht verdient. Das waren einzelne Spinner, und es tut mir sehr leid.»

Und die Moral von der Geschichte? Duisburg unterlag erneut mit 0:5.

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