Zum Hauptinhalt springen

Ein würdiger Abschluss für eine FCZ-Legende

Der FC Zürich verabschiedet sich mit einem Heimerfolg gegen Wohlen aus der Challenge League. Für den Masseur ist es ein ganz besonderer Sieg.

Zum Abschied im Rampenlicht: Hermann Burgermeister stemmt den Liga-Meister-Pokal in die Höhe. (3. Juni 2017)
Zum Abschied im Rampenlicht: Hermann Burgermeister stemmt den Liga-Meister-Pokal in die Höhe. (3. Juni 2017)
Ennio Leanza, Keystone
Die FCZ-Spieler lassen ihren treuen Masseur noch einmal hoch leben.
Die FCZ-Spieler lassen ihren treuen Masseur noch einmal hoch leben.
Ennio Leanza, Keystone
Ein anderer, der geht, jubelt ebenfalls: Oliver Buff (g. r.) hat soeben auf herrliche Weise das 1:0 gegen Wohlen erzielt. Am Ende setzt sich der Aufsteiger mit 3:0 durch.
Ein anderer, der geht, jubelt ebenfalls: Oliver Buff (g. r.) hat soeben auf herrliche Weise das 1:0 gegen Wohlen erzielt. Am Ende setzt sich der Aufsteiger mit 3:0 durch.
Ennio Leanza, Keystone
1 / 4

Der FC Zürich fuhr in seinem 36. und letzten Spiel der Challenge-League-Saison mit einem 3:0 gegen Wohlen seinen 26. Sieg ein. Oliver Buff verabschiedete sich mit einem wunderbaren Treffer vom Aufsteiger. Und die scheidende Club-Legende Hermann Burgermeister wurde gefeiert.

2016 weinte Köbi Kuhn bittere Tränen. Ein Jahr nach dem Abstieg «seines» FCZ kullerten erneut Tränen über die Backen des FCZ-Urgesteins. Diesmal waren es Freudentränen über die Rückkehr in die Super League. Vor der Partie wurden die Spieler Oliver Buff, Davide Chiumiento, Ivan Kecojevic und Mike Kleiber sowie die Betreuer-Legende Hermann Burgermeister nach 42 Jahren verabschiedet.

Burgermeister durfte als erster ran

Wenig später dankte es Buff seinem Stammclub mit einem herrlichen Tor zum 1:0. Er vollendete nach zehn Minuten eine direkte Passstafette über mehrere Stationen mit einem platzierten Flachschuss aus rund 17 Metern. Wohlens Goalie Joël Kiassumbua mit einem Eigentor (84.) und Raphael Dwamena (88.) sorgten für den Endstand.

Den B-Meisterpokal durfte dann Burgermeister als erster in die Höhe stemmen – vor 14'455 Zuschauern, die trotz der sportlichen Bedeutungslosigkeit in den Letzigrund kamen. Der Aufsteiger toppte damit seinen eigenen Saisonbestwert, verpasste aber den Challenge-League-Rekord des FC St. Gallen aus der Saison 2008/09 (19'500).

Winterthur verbessert sich noch

Einen eigenen Negativrekord verzeichnete derweil der FC Aarau. Nur 1500 Zuschauer verfolgten den finalen 2:0-Erfolg gegen Neuchâtel Xamax vor Ort. Ein Grossteil der Fans setzte mit einem Besuch des Spiels der Aarauer Frauenmannschaft ein Zeichen gegen die faden Auftritte in dieser Saison.

Für die einzige Positionsveränderung sorgte am letzten Spieltag Winterthur. Der Cup-Halbfinalist verdrängte dank einem 3:1-Heimsieg gegen Chiasso den FC Wohlen noch vom 6. Platz. Servettes Torschützenkönig Jean-Pierre Nsamé, der sich womöglich Richtung Super League (Young Boys) verabschieden wird, erzielte beim Genfer 1:0-Sieg in Le Mont seinen 23. Treffer.

Rangliste: 1. Zürich 36/85 (91:30). 2. Neuchâtel Xamax FCS 36/73 (66:36). 3. Servette 36/62 (55:43). 4. Schaffhausen 36/51 (64:59). 5. Aarau 36/45 (57:64). 6. Winterthur 36/41 (45:62). 7. Wohlen 36/39 (42:60). 8. Chiasso 36/37 (43:63). 9. Le Mont 36/35 (31:54). 10. Wil 36/34 (35:58).

Zürich - Wohlen 3:0 (1:0) 14'455 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Tschudi. - Tore: 10. Buff 1:0. 84. Kiassumbua (Eigentor) 2:0. 88. Dwamena 3:0.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch