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«Eine absolute Frechheit»

Weil der Referee die Partie gegen Hoffenheim stark beeinflusst, gerät Dortmunds Vorstandschef in Rage.

Ein Tor, das nicht hätte zählen dürfen: Sandro Wagner trifft gegen Dortmund zum zwischenzeitlichen 2:1 für Hoffenheim.
Ein Tor, das nicht hätte zählen dürfen: Sandro Wagner trifft gegen Dortmund zum zwischenzeitlichen 2:1 für Hoffenheim.
Keystone

Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen der noch immer ungeschlagenen TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund (2:2) am Freitagabend lieferte eine Menge Gesprächstoff. In erster Linie wegen zwei Entscheidungen von Schiedsrichter Benjamin Brand.

Brand gab in der 20. Minute einen Treffer von Sandro Wagner, obwohl der für seinen rustikalen Spielstil bekannte Hoffenheimer Stürmer Dortmunds Sven Bender in den Rücken gestossen hatte, und schickte fünf Minuten vor der Pause Marco Reus mit Gelb-Rot unter die Dusche. Reus hatte seinen Gegenspieler Nadiem Amiri am Trikot gezogen, war zuvor aber selbst von diesem gehalten worden.

«Gelb-Rot für Marco Reus ist eine absolute Frechheit. Der Amiri klammert sich fünf, sechs, sieben Meter in das Trikot von Marco rein. Unfassbar. Ich weiss nicht, was der Linienrichter da macht in der Zeit. Und dann schmeisst Amiri sich hin. Das ist Wahnsinn», kommentierte Dortmunds Vorstandschef Hans-Joachim Watzke den Platzverweis.

Und zu Wagners Foul sagte er: «Dass das niemand sieht, ist unglaublich. Ich habe das aus 60 Metern Entfernung gesehen.» Er hoffe, dass Dortmund Schiedsrichter Brand möglichst lange nicht mehr bekomme.

Etwas diplomatischer zeigte sich BVB-Coach Thomas Tuchel. «Alles, was gegen uns laufen konnte, lief gegen uns», fand er. «Ich kann den Ärger der Dortmunder verstehen. Ich hätte die zweite Gelbe Karte für Marco Reus auch nicht gegeben», erklärte Tuchels Hoffenheimer Trainerkollege Julian Nagelsmann.

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