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Eine starke Leistung, aber etwas fehlt noch

Ohne Beistand von Glück wäre es nicht gegangen. Doch die Nati hat sich dieses verdient.

Der erlösende Treffer: Shaqiri trifft zum 2:1. Video: Tamedia/SRF.

Dieser Satz hängt über den Schweizern, schwer und drohend. «Wir sind mit dem Achtelfinal nicht zufrieden», hat Vladimir Petkovic heute vor einer Woche gesagt. Die sieben Wörter stehen für die Ambitionen dieser Mannschaft, die Petkovic seit vier Jahren führt, und sie definieren ihre Fallhöhe in diesen Tagen von Russland.

Der Sieg gegen Serbien ist kapital für Coach und Team, er öffnet ihnen Tür und Tor, um zuerst einmal die Gruppenphase zu überstehen. Dass es danach noch immer ein weiter Weg ist, um den nächsten Schritt wirklich zu machen und endlich einmal einen Viertelfinal zu erreichen, muss sie im Moment nicht weiter belasten.

Video - Schweizer feiern, Serben hadern

Nach dem späten 2:1-Sieg ist der Jubel bei den Nati-Fans grenzenlos. Lange Gesichter gibt es bei den Serben. Video: SDA/Tamedia

Was sie bisher geleistet haben, ist ehrenwert genug. Es gibt leichtere Aufgaben, als an einer WM innerhalb von fünf Tagen gegen Brasilien und Serbien bestehen zu müssen. Dass das nicht ohne Beistand von Glück gehen würde, war zu erwarten. Dieses ­hat sich die Mannschaft mit viel Einsatz­bereitschaft aber auch verdient – mit Zähigkeit, mit der Bereitschaft, selbst vor berühmten Gegnern nicht in Ehrfurcht zu erstarren, sondern mutig zu sein.

Sie hat einen hervorragenden Torhüter, eine solide Defensive, ein Duo im Mittelfeld, das an guten Tagen zu Spektakulärem fähig ist. Wenn sie bloss noch einen Torjäger hätte, einen verlässlichen Torschützen. Dann könnte sie sich nicht nur vieles erleichtern, sondern wirklich auch ein Anwärter auf einen Viertelfinal sein.

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