Einigung zwischen Clubs: FCZ-Stürmer vor dem Abgang

Der FC Zürich ist in seine Vorbereitung zur Rückrunde gestartet. Dabei äusserte sich der Verein zu einer wichtigen Personalie.

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Es ist bemerkenswert, wie entspannt der FC Zürich in die Vorbereitung zur Rückrunde starten konnte. Im Cup-Viertelfinal gegen Basel hat der Titelverteidiger als klarer Aussenseiter nichts zu verlieren, und die Challenge League führt der FCZ mit zwölf Punkten Vorsprung auf Xamax an.

Der Club hat also keinen Grund, das Kader gross zu verändern. Auch deshalb sagt Sportchef Thomas Bickel: «Es sind keine Neuverpflichtungen geplant. Einzig Aliu, Rüegg und Rohner sind von der U-21 dazugestossen.» Dafür soll das Kader etwas gestrafft werden. Goalie Anthony Favre wird nach Le Mont ausgeliehen – da sein Vertrag im Sommer ausläuft, dürfte es ein definitiver Abschied sein.

Sadiku nach Lugano

Ebenfalls ausgeliehen werden soll Armando Sadiku. «Wir sind uns mit Lugano einig, und auch der Spieler hat zugesagt», bestätigt Bickel auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Es fehle einzig die Unterschrift. Der albanische Nationalstürmer wollte bereits im Sommer weg, aus dem Interesse aus Deutschland und Italien hatte sich aber nie ein Transfer konkretisiert. Hat Sadiku also selbst die Initiative ergriffen? «Nein, Lugano kam mit der Anfrage auf uns zu. Sadiku wollte uns eigentlich nicht verlassen», stellt Bickel klar.

Im Gegensatz zu vergangener Saison, als der FCZ den Albaner an Abstiegskonkurrent Vaduz auslieh, macht diese Leihe Sinn. Mit Koné und Cavusevic stehen zwei Stürmer im Kader, mit denen der Aufstieg durchaus realistisch ist. Ausserdem hätte der FCZ nach Sadikus Rückkehr im Sommer einen Stürmer, der im Gegensatz zu seinen Mitspielern ein halbes Jahr Super-League-Praxis sammeln konnte – oder eine bessere Ausgangslage, ihn für gutes Geld ins Ausland zu verkaufen.

Noch einen Abnehmer sucht der Verein für Yanick Brecher, den Präsident Ancillo Canepa vor knapp zwei Jahren noch als grösstes Goalietalent der Schweiz bezeichnet hatte. Der 23-Jährige zog sich im Mai 2016 einen Kreuzbandriss zu und hat sein Aufbautraining beendet. «Im Optimalfall können wir ihn an einen Challenge-League-Club ausleihen», sagt Bickel, schiebt aber nach: «Dafür muss er jetzt in den nächsten Tagen zeigen, wie fit und bereit er ist, wieder in Form zu kommen.»

Das Vorbereitungsprogramm des FCZ:
Trainingsstart: 4. Januar
Trainingslager: 15. bis 25. Januar (San Roque, Spanien)
Testspiele: 14. Januar gegen YF Juventus, 17. Januar gegen Dynamo Dresden, 21. Januar gegen St. Pauli, 24. Januar gegen Dinamo Bukarest, 29. Januar gegen St. Gallen.
Rückrundenstart: 6. Februar, gegen Servette (Auswärts)

Erstellt: 05.01.2017, 18:02 Uhr

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