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«Er ist ein Grosser»

Wenn GC am Sonntag den FC Basel empfängt, kehrt Philippe Senderos auf den Platz zurück. Weshalb er für Trainer Pierluigi Tami fundamental ist.

Der Trainer und sein neuer Chef: Pierluigi Tami erwartet von Philippe Senderos viel.
Der Trainer und sein neuer Chef: Pierluigi Tami erwartet von Philippe Senderos viel.
Keystone

«Spitzenkampf!», ruft Kim Källström, als er zur Pressekonferenz vor dem Heimspiel von GC gegen den FC Basel erscheint. Ein bisschen Zynismus, denkt sich der Schwede, darf schon sein in diesem Moment: Als sich der Captain in einem Sitzungszimmer auf dem Campus in Niederhasli auf dem Podium neben Pierluigi Tami setzt, hat er viele freie Stühle und nur drei Zuhörer vor sich. Källström sagt: «Basel hat zwölf Punkte Vorsprung, ja, aber wir sind Zweiter. Also ist es ein Topspiel.» Wobei er eines rasch nachschiebt: «Es ist fast unmöglich, diesen Gegner davon abzuhalten, wieder Meister zu werden.»

Die Ambition, den FCB zum zweiten Mal in dieser Saison zu bezwingen, hat er trotzdem. Und er ist froh darüber, dass künftig nicht mehr vor allem er die Jugend führen muss, sondern auch Philippe Senderos. Der Innenverteidiger, der morgen seinen 31. Geburtstag feiert und gegen YB noch zuschaute, wird für die Zürcher am Sonntag debütieren, so plant es Tami jedenfalls, und Källström glaubt, dass die Defensive mit ihm neue Stabilität erhält: «Die Lücke, die sich nach dem Rücktritt von Stéphane Grichting aufgetan hat, war gross. Senderos ist ein grosser Spieler mit grosser Erfahrung. Das fehlte uns zuletzt.»

Um gegen Basel erfolgreich zu sein, braucht es das, was Trainer Tami «eine perfekte Leistung» nennt: «Der FCB ist sehr effizient. Und er ist sehr konstant. Das ist der grosse Unterschied zwischen ihm und GC.» (pmb.)

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