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«Er war übermotiviert»

Das intensive Spitzenspiel zwischen Dortmund und Hertha BSC schlägt hohe Wellen – auch wegen Valentin Stocker.

«Daraus muss er lernen»: Stockers Trainer Dardai erwartet Besserung, schützt seinen Spieler aber auch.
«Daraus muss er lernen»: Stockers Trainer Dardai erwartet Besserung, schützt seinen Spieler aber auch.
Reuters

Valentin Stocker, Schweizer Internationaler in Diensten von Hertha BSC war am Freitagabend beim 1:1 in Dortmund der Mann des Spiels. Im positiven wie im negativen Sinn. Erst erzielte Stocker die vorübergehende Führung für die Berliner (51.), dann flog er wegen einer beidbeinigen Grätsche gegen Matthias Ginter vom Platz (90.).

«Er war übermotiviert, zum Glück hat er den Gegner nicht verletzt, das ist das Wichtigste. Er ist auch im Training ab und zu so übermotiviert, daraus muss er lernen», sagte Herthas Trainer Pal Dardai zur Szene.

Dardai wollte die Geschehnisse aber nicht übermässig dramatisieren. «Das ganze Chaos haben nicht ich oder meine Spieler gemacht», betonte er. Stocker sei zudem ohne Diskussion vom Feld gegangen, habe nichts gesagt und seine Strafe akzeptiert.

Seiner Mannschaft gebe er für den Auftritt im mit über 80'000 Fans ausverkauften Dortmunder Stadion die Höchstnote, so Dardai weiter. «Das war Männerfussball, das gefällt mir. Wir haben eine gute Party geliefert und schämen uns nicht für ein gutes Bundesligaspiel.»

Ein besonderes Lob für Stocker gabs von Vedad Ibisevic, dem Vorbereiter des Berliner Treffers: «Ich habe ihn kurz gesehen, es war ein super Lauf von ihm.» Roman Bürki im Dortmunder Tor hatte gegen den alleine auf ihn zulaufenden Stocker keine Chance.

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