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«Erstmals richtig desolat»

Roman Bürkis Dortmunder ziehen in Hamburg einen schwarzen Tag ein. Das schmerzt nicht nur die Borussia selbst.

Die erste von drei bitteren Pillen für Bürki und den BVB: Lasogga trifft per Penalty zur HSV-Führung.
Die erste von drei bitteren Pillen für Bürki und den BVB: Lasogga trifft per Penalty zur HSV-Führung.
Reuters

Der Bundesliga droht schon wieder der frühe Verlust jeglicher Spannung an der Spitze. Weil Borussia Dortmund dem Hamburger SV am Freitagabend mit 1:3 unterlag, könnten die Bayern ihren Vorsprung heute Abend mit einem Sieg bei Schalke 04 auf acht Punkte ausbauen. Die Dortmunder, bislang fünf Zähler hinter dem Rekordmeister und einziger einigermassen aussichtsreicher Verfolger, lieferten in Hamburg ihre mit Abstand schlechteste Saisonleistung ab. Der BVB sei erstmals unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel richtig desolat gewesen, schreibt die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung».

Tuchel, der viel gerühmte Konzepttrainer, hat derweil keine Erklärung für den Rückschlag und kritisierte seine Mannschaft auf der Pressekonferenz harsch: «Gerade in der ersten Halbzeit gab es einen dramatischen Unterschied zwischen unserem eigenen Anspruch und dem, was wir gezeigt haben. Das war ein fahrlässiger Beginn. Deshalb sind wir zurecht bestraft worden. Von der ersten Minute an war es offensichtlich, dass uns jegliche Körpersprache und jegliche Einstellung gefehlt haben. Dafür habe ich keine Erklärung, ich habe es auch nicht kommen sehen.»

Symptomatisch war die Szene in der 19. Minute, die zur Hamburger Führung führte. Sokratis vertändelte gegen Lewis Holtby den Ball, der mustergültig lancierte Nicolai Müller entwischte der Dortmunder Abwehr und zwang Goalie Roman Bürki zu einem Foul. Den fälligen Penalty verwandelte Pierre-Michel Lasogga.

«Wir haben nie die nötige Aggressivität gezeigt, ein bisschen hat uns auch die Konzentration hat gefehlt. Ich denke, das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison», erklärte Bürki später. «Jetzt müssen wir analysieren, was falsch gelaufen ist. Vor dem Elfmeter komme ich raus, um den Winkel für Ilicevic zu verkleinern. Es gibt dann eine klare Berührung, sicher unglücklich, aber den Elfmeter kann man geben. Wir dürfen jetzt nicht zu viel nachdenken und müssen es im nächsten Spiel wieder besser machen.»

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