«Es kann gefährlich werden»

Der FCZ trifft im Cup auf Drittligist Breitenrain. Ludovic Magnin weiss, dass es kein Selbstläufer wird. Das gilt auch für die Grasshoppers.

Hat Respekt vor Breitenrain: FCZ-Trainer Ludovic Magnin.

Hat Respekt vor Breitenrain: FCZ-Trainer Ludovic Magnin. Bild: Keystone

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Der FC Breitenrain hat schon manchen Oberklassigen im Cup gefordert. 2015 gastierte St. Gallen im Berner Quartierstadion Spitalacker, letztes Jahr YB. Die Berner Underdogs verkauften ihre Haut jeweils teuer, verloren nicht höher als 0:3. Das würdigt auch Ludovic Magnin, FCZ-Trainer und am Samstag Breitenrains Gegner: «Wir haben keine Angst, aber gesunden Respekt. Auf dem Kunstrasen wird das kein Spaziergang, es kann ein gefährliches Spiel werden.»

Über das Niveau der Promotion League wird öfters diskutiert. Trainer Magnin hält aber keine grossen Stücke auf die dritthöchste Spielklasse: «Die Liga ist sehr unkonstant, jedes Jahr gibt es Probleme.» Aber es gebe viele Spieler, die schon Erfahrung in höheren Spielklassen gesammelt hätten. So spielen zum Beispiel bei Breitenrain die früheren Super-League-Spieler Raphael Kehrli (YB, Basel, Luzern), Fabian Stoller (Thun) und Enrico Schirinzi (Luzern, Lugano, Thun).

Magnin geht davon aus, dass die Berner Amateurkicker morgen besonders motiviert sein werden und über sich hinaus wachsen wollen. «Wir sind Cupsieger, klar sind sie heiss auf die Partie», glaubt Magnin und fügt an: «Meine Spieler müssen lernen, mit der Rolle des Gejagten umzugehen.» Man wolle schliesslich in Zukunft öfters gejagt werden.

GC wieder nach Nyon

Auch die Grasshoppers bekommen es in der zweiten Cuprunde mit einem Club aus der Promotion League zu tun. Am Sonntag treffen sie auf Tabellenführer Stade Nyonnais. Bereits vor fünf Jahren traf GC auf die Romands, alimentiert von der Uefa, und setzten sich schliesslich erst in der Verlängerung durch (4:2).

Diesmal ist Nyon für das Team von Thorsten Fink gleichermassen gefährlicher Aussenseiter und ein Gegner, der zur rechten Zeit kommt. Nach zwei Spielen ohne Niederlage musste GC zuletzt in Luzern ein bitteres 1:2 hinnehmen, die erst tief in der Nachspielzeit zustande kam. Nyon ist allerdings in Form: Es hat in den ersten sieben Partien dieser Saison erst zwei Gegentreffer kassiert – und 21 Tore erzielt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.09.2018, 16:16 Uhr

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