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«Es muss sich etwas tun»

Murat Yakin ist ein Trainer ohne Club, aber mit klaren Vorstellungen vom Fussball. Und mit grosser Lust auf ein Comeback.

Von Peter M. Birrer
Murat Yakin in Zürich – in nächster Zeit will er sich in Barcelona als Trainer weiterbilden. Foto: Reto Oeschger
Murat Yakin in Zürich – in nächster Zeit will er sich in Barcelona als Trainer weiterbilden. Foto: Reto Oeschger

Ein Blick auf die Uhr, der nächste Termin naht. «Reicht locker», sagt er, lehnt sich wieder zurück im bequemen Sessel und schlägt die Beine übereinander. Es ist gewiss nicht der Moment, nervös zu werden. Wobei: Gibt es im Leben dieses Mannes überhaupt Momente, in denen er hetzt?

Murat Yakin (41) hat Zeit, mehr als sonst, weil er seit vergangenem Sommer keinen Job mehr hat. Zuletzt war er in Moskau, eine Saison hielt er sich bei Spartak und übertraf damit die Prognosen vieler Skeptiker. Das Kapitel hat er rasch abgeschlossen, das Finanzielle geregelt, die Russen haben die Sache nicht kompliziert gemacht und ihren ehema­ligen Trainer abgefunden. Die Summe dürfte bei einem kolportierten Jahres­salär von zwei Millionen Franken und ­einem Vertrag bis 2016 ganz ansehnlich gewesen sein.

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