Zum Hauptinhalt springen

«Es war wie ein Traum»

Die Schweiz spielte gegen England im Londoner Wembley Stadion 2:2 unentschieden. Trotz der vergebenen 2:0-Führung überwog bei den Schweizern die Freude.

Zu Recht verabschiedet sich die Nati mit Stolz von den 9000 angereisten Schweizer Fussballfans im Wembley nach dem 2:2 gegen England. Es ist eine gute und hoffnungsvolle Leistung gewesen, die das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld gezeigt hat.
Zu Recht verabschiedet sich die Nati mit Stolz von den 9000 angereisten Schweizer Fussballfans im Wembley nach dem 2:2 gegen England. Es ist eine gute und hoffnungsvolle Leistung gewesen, die das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld gezeigt hat.
Keystone
Und alle Schweizer müssen ihr Kommen nach London nicht bereuen: Zweimal dürfen Aktive und Passive mit Schweizer Pass jubeln.
Und alle Schweizer müssen ihr Kommen nach London nicht bereuen: Zweimal dürfen Aktive und Passive mit Schweizer Pass jubeln.
Keystone
Ein Wermutstropfen: Eren Derdiyok muss verletzt mit der Bahre wegtransportiert werden.
Ein Wermutstropfen: Eren Derdiyok muss verletzt mit der Bahre wegtransportiert werden.
Keystone
1 / 15

Nicht nur die Routiniers Gökhan Inler, Tranquillo Barnetta und Diego Benaglio zeigten eine starke Leistung beim 2:2-Unentschieden gegen England. Auch die jungen Spieler überzeugten, allen voran FCB-Spieler Granit Xhaka. Er bestätigte zwar, dass angesichts der Kulisse «am Anfang die Nervosität sicher da war». Obwohl er es schade fand, dass die Schweizer Mannschaft «das 2:0 noch aus den Händen gab», war er überwältigt und sagte: «Es war wie ein Traum. Wir zeigten eine gute Leistung und schauen nun vorwärts.» SF-Kommentator Alain Sutter würdigte Granit Xhaka, als «das Element, das den Unterschied ausmachte».

Der Lörracher Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, Otmar Hitzfeld, drückte im Interview mit dem Schweizer Fernsehen nach dem Match auch seine Freude darüber aus, «dass wir einen wichtigen Punkt geholt haben.» Hitzfeld bedauerte es, dass die Nati nicht mit 2:0 in die Halbzeit ging. Schliesslich resümierte er, dass «der Umbruch noch nicht geschafft ist, es ist noch ein weiter und steiniger Weg. Aber ich bin froh, dass sich die Jungen bewährt haben. Wir haben spielerisch Fortschritte erzielt. »

«Wollte einfach schiessen»

Doppeltorschütze Tranquillo Barnetta sprach ebenfalls von einem Traum. Er habe seine Erfahrung an die Jungen weitergeben wollen. Während sein erstes Tor eher zufälliger Natur gewesen sei, meinte er zu seinem zweiten Treffer: «Ich wollte einfach aufs Tor schiessen».

Wie viel der Punkt wert ist, wird sich in den nächsten Partien zeigen. Otmar Hitzfeld zeigte sich mit der «Mentalität zufrieden» und sah in der Schlussphase engagierte Schweizer: «Wir haben uns nicht mit dem 2:2 abgefunden, sondern den Sieg gesucht.» SF-Kommentator Alain Sutter stellte zwar einen «Substanzverlust» wegen des Fehlens von Alex Frei und Marco Streller fest, aber «die Jungen sprangen in die Bresche.» So war für Sutter der Punkt nicht unbedingt für die EM-Qualifikation wichtig, sondern vielmehr «für die Zukunft».

si/ot

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch