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Europa, hier kommt der FC Basel

Der FC Basel hat in der Champions League eine neue Stufe erreicht. Mit einem starken Mix aus erfolgreichen Rückkehrern und talentierten Eigengewächsen. Ein Konzept mit Zukunft.

Fabian Kern

Der FC Basel hat mit dem Erreichen des Achtelfinals in der Champions League die Erwartungen für die Zukunft wieder einmal ein wenig in die Höhe geschraubt. Nachdem die Basler vor zwei Jahren in der Europa League und letztes Jahr in der Champions League nur am Weiterkommen geschnuppert hatten, wurde Thorsten Fink immer wieder gefragt, was denn noch fehle für den nächsten Schritt. Die Mannschaft brauche Zeit um zu lernen und komme mit jeder internationalen Partie weiter, lautete die Antwort. Immer wieder. Was nach Floskel klang, wurde in diesem Jahr unter Beweis gestellt.

Die diesjährige Kampagne des FC Basel war eine frappante Verbesserungen gegenüber 2010, als man eine vergleichbare Gruppe hatte. Anstatt Manchester United, Benfica Lissabon und Otelul Galati hiessen die Gegner Bayern München, AS Roma und CFR Cluj: Zweimal ein Champions-League-Favorit, ein Team der gehobenen europäischen Mittelklasse und der rumänische Meister. Das Startspiel gegen den rumänischen Aussenseiter gewann man in diesem Jahr. Nicht, dass die Vorstellung gegen Galati eine spielerische Offenbarung gewesen wäre, aber im Gegensatz zum Auswärtsspiel in Cluj, als man einen kapitalen Fehlstart nicht mehr korrigieren konnte, gewann man die erste Schlüsselpartie mit Moral 2:1. Hätte man in jenem Spiel Punkte verloren, das Thema Achtelfinal wäre wohl schon erledigt gewesen. Und auch das zweite Spiel gegen den Gruppenfavoriten konnte man positiver gestalten. Anstatt wie gegen Bayern zu Hause nach Pausenführung noch zu verlieren, holte man in Manchester nach einem 0:2-Rückstand noch einen aufsehenerregenden Punkt. Mit vier Zählern aus zwei Partien war die Basis für eine Überraschung gelegt.

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