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Europa League wird zur iberischen Angelegenheit

Grosserfolg für die iberischen Klubs in der Europa League: Die drei portugiesischen Vertreter und der spanische Klub Villarreal qualifizierten sich für die Halbfinals.

fal/mrs
Souveränes Villarreal: Guiseppe Rossi (links) bejubelt gemeinsam mit Carlos Marchena sein Penalty-Goal gegen Twente Enschede.
Souveränes Villarreal: Guiseppe Rossi (links) bejubelt gemeinsam mit Carlos Marchena sein Penalty-Goal gegen Twente Enschede.
Keystone

Die Schlussphase der Europa League wird zur rein iberischen Angelegenheit. Neben den drei portugiesischen Klubs FC Porto, Benfica Lissabon und Braga qualifizierte sich auch der spanische Vertreter Villarreal für die Halbfinals.

Die PSV-Aufholjagd gegen Benfica Lissabon verlief vorerst ganz nach Plan. Dzsudszak (17.) und Lens (25.) sorgten für das frühe 2:0. Das 1:4 aus dem Hinspiel war damit schon fast aufgeholt, ein weiteres Tor hätte zum Weiterkommen gereicht. Doch die Holländer scheiterten letztlich an einem ärgerlichen Gegentor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. PSV-Torhüter Isaksson wehrte dabei ungenügend ab und Luisão profitierte mit einem sehenswerten Treffer zum 2:1. PSV-Verteidiger Marcelo verursachte in der 63. Minute einen klaren Penalty an Peixoto, den Cardozo zum 2:2 verwandelte, und begrub damit alle weiteren holländischen Hoffnungen. Benfica Lissabon gelang damit die späte Revanche für den verlorenen Final im Europacup der Landesmeister 1988. Damals hatte sich der PSV gegen die Portugiesen erst im Penaltyschiessen durchgesetzt.

Braga: Grösster Erfolg der Vereinsgeschichte

Sporting Braga, das im UEFA-Cup bisher erst eine Achtelfinal-Qualifikation als Bestergebnis vorzuweisen hatte, realisierte gegen Dynamo Kiew den grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Den Nordportugiesen reichte nach dem 1:1 im Hinspiel zuhause ein torloses Remis, um sich dank der Auswärtstor-Regel für den rein portugiesischen Halbfinal gegen Benfica zu qualifizieren. Obwohl sich Braga schon nach einer halben Stunde selbst schwächte - Paulo Cesar wurde nach einem gemeingefährlichen Foul an Jarmolenko direkt vom Platz gestellt - konnten sie mit einem Mann weniger das 0:0 halten. Dynamo Kiew, das ohne den gesperrten Stürmer Andrej Schewtschenko antreten musste, enttäuschte. Die Ukrainer traten alles andere als überzeugend auf und kamen einzig bei stehenden Bällen zu einigermassen gefährlichen Möglichkeiten.

Dank zwei verwandelten Foulpenaltys von Giuseppe Rossi (60.) und Marco Ruben (84.) und dem Schlusspunkt durch Cani (90.) kam Villarreal bei Twente Enschede zu einem 3:1-Erfolg. Das Polster aus dem Hinspiel (5:1) war für die Spanier ohnehin schon dick genug gewesen. Damit sind die Chancen der «Submarinos amarillos» auf den ersten Titel in der Vereinsgeschichte weiterhin intakt. Keinen Zweifel an der ungefährdeten Qualifikation liess Villarreals Halbfinal-Gegner FC Porto aufkommen. Nach dem 5:1-Sieg im Hinspiel gegen Spartak Moskau kam der portugiesische Meister auch in Russland zu einem ungefährdeten 5:2-Sieg gegen Basels Sechzehntelfinal-Bezwinger. Der Kolumbianer Falcao, der in der 54. Minute das 4:1 erzielte, ist im laufenden Europa-League-Wettbewerb nun bereits bei elf Toren angelangt.

(si)

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