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Ex-FCB-Spieler rettet HSV in extremis

Der Hamburger SV spielt weiter in der Bundesliga. Das Team von Johan Djourou und Valon Behrami rettet sich gegen Karlsruhe erst in der Nachspielzeit.

Als einzige Mannschaft hat der Hamburger SV seit Bestehen der deutschen Bundesliga 1963 immer in der obersten Spielklasse gespielt – und er bleibt oben. Der HSV verhindert den Abstieg in extremis. Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit glich der ehemalige Basler Marcelo Diaz mit einem Freistoss zum 1:1 aus und rettete die Hamburger in die Verlängerung. Dort traf Nicolai Müller in der 115. Minute zum 2:1. Nach dem 1:1 im Hinspiel hatte Reinhold Yubo in der 78. Minute die Karlsruher, die den ersten Aufstieg nach sechs Jahren Zweit- und Drittklassigkeit anstrebten, scheinbar ins Glück geschossen. Der Bundesliga-Dino konterte jedoch noch einmal und sicherte sich wie im Vorjahr in der Barrage den Klassenerhalt.

Der Siegtreffer für den HSV durch Nicolai Müller.

Der HSV war mit viel Elan gestartet und in der ersten Hälfte klar die bessere Mannschaft. Nach der Pause wurden die Karlsruher, die 2009 letztmals in der Bundesliga spielten, aber immer stärker. In den letzten zehn Minuten drückten die Hamburger aber vehement auf den Ausgleich. Unter anderem wurde ein Kopfball des Schweizer Internationalen und HSV-Captains Johan Djourou auf der Linie abgewehrt. Sie mussten bis in die Nachspielzeit leiden.

Karlsruhe - Hamburger SV 1:0 (0:0). 27'500 Zuschauer (ausverkauft). Tore: 78. Yabo 1:0. 91. Diaz 1:1 115. Müller 1:2 Bemerkung: Hamburger SV mit Djourou, ohne Behrami (verletzt). Hinspiel: 1:1

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