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Favre fegt Schalke aus dem DFB-Pokal

Mönchengladbach besiegt den Titelverteidiger im deutschen Pokal mit 3:1 – Borussia-Trainer Lucien Favre trifft nun im Viertelfinal auf seinen Ex-Klub Hertha BSC.

Die Vorentscheidung: Gladbach feiert das 2:0 von Stürmer Marco Reus (l.)
Die Vorentscheidung: Gladbach feiert das 2:0 von Stürmer Marco Reus (l.)

Lucien Favre hält Borussia Mönchengladbach auch im Cup auf Kurs. Nach dem 3:1 gegen Titelverteidiger Schalke stehen die «Fohlen» erstmals seit 2004 in der Runde der letzten acht. Favres Jungstar Marco Reus war mit seinen Toren zum 2:0 und 3:1 der Protagonist des Abends. Bei beiden Treffern sah Schalkes Keeper Lars Unnerstall wenig vorteilhaft aus. Zunächst spekulierte er bei Reus' Schuss aus über 20 Metern falsch und wurde in der nahen Ecke erwischt, dann rutschte er beim Steilpass auf den Gladbach-Stürmer beim Herauslaufen am Ball vorbei.

Am Schluss verloren einige Akteure die Nerven, nachdem der Schalker Jermaine Jones seinem Gegenspieler Marco Reus auf den Fuss gestanden war. Zu diesem Zeitpunkt agierte «Königsblau» bereits in Unterzahl. Topskorer Klaas-Jan Huntelaar hatte kurz nach der Pause nach der zweiten Verwarnung innerhalb weniger Sekunden die Gelb-Rote Karte gesehen.

Favre trotz Sieg enttäuscht

Favre beendete damit das Jahr wie er es in Mönchengladbach im Februar begonnen hatte – mit einem Heimsieg gegen Schalke. Der Schweizer war nach dem Spiel erleichtert, aber nicht zufrieden. «Ich bin sehr enttäuscht über die Leistung. Die zweite Halbzeit war katastrophal», sagte er gegenüber dem TV-Sender ARD. Favre sprach dabei die Phase in der zweiten Halbzeit an, in der sein Team trotz Überzahl beinahe den 2:0-Vorteil verspielte. «Das wäre psychologisch ganz schlimm gewesen. Wenn du so noch den Ausgleich kriegst, kann das die ganze Hinrunde kaputt machen», so Favre, der nun im Viertelfinal auf seinen ehemaligen Verein Hertha BSC trifft.

Skibbe wird Hertha-Coach

Die Berliner setzten sich zu Hause gegen Kaiserlautern 3:1 durch. Adrian Ramos, Pierre-Michel Lasogga und Patrick Ebert schossen die Tore für die Berliner. Dem Israeli Itay Shechter gelang kurz nach der Pause der zwischenzeitliche Ausgleich. Mehr zu reden als der Auftritt im Cup gab in Berlin in diesen Tagen jedoch die Trainer-Frage. Nach der unschönen Trennung von Markus Babbel am vergangenen Sonntag ist nun die Nachfolge geklärt. Wie erwartet wird Michael Skibbe Coach der Hertha-Mannschaft.

Der frühere Trainer von Dortmund, Leverkusen und Frankfurt ist derzeit noch beim türkischen Erstligisten Eskisehirspor tätig. Er bestätigte gegenüber der Istanbuler Zeitung «Fanatik»: «Ich werde meine Karriere bei Hertha fortsetzen.» Später sickerte durch, dass Skibbe in Berlin einen Vertrag bis Sommer 2014 erhält.

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