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«Favre macht sich das Leben nur selber schwer»

Erfolg verpflichtet zu noch mehr. Das erfährt der Schweizer Lucien Favre zurzeit bei Borussia Mönchengladbach am eigenen Leib.

«Vor einem Jahr waren wir noch tot», Gladbachs Trainer Lucien Favre wehrt sich gegen die Ansprüche des Umfeldes in Mönchengladbach.
«Vor einem Jahr waren wir noch tot», Gladbachs Trainer Lucien Favre wehrt sich gegen die Ansprüche des Umfeldes in Mönchengladbach.
Keystone
Das Lachen ist ihm zurzeit etwas abhandengekommen.
Das Lachen ist ihm zurzeit etwas abhandengekommen.
Keystone
Der ehemalige Gladbach-Keeper und Captain Jörg Stiel kann Lucien Favre für einmal nicht verstehen.
Der ehemalige Gladbach-Keeper und Captain Jörg Stiel kann Lucien Favre für einmal nicht verstehen.
Keystone
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Lucien Favre hatte in der vergangenen Saison Gladbach in extremis im Barrage-Rückspiel in Bochum vor dem Abstieg bewahrt. Jetzt liegt der Romand auf Rang 3. Das Umfeld in Mönchengladbach träumt bereits von der Champions League, wenn nicht sogar von der Meisterschaft. Das ärgert Favre zusehends. «Wir müssen am Boden, seriös und realistisch bleiben», forderte er heute im «Morgenmagazin» von ARD und ZDF. Morgen spielt Gladbach in Leverkusen, im Rennen um einen Champions-League-Platz könnte bereits eine Vorentscheidung fallen. Bei einem Sieg würde Gladbachs Vorsprung auf die Mannschaft von Eren Derdiyok und Tranquillo Barnetta bereits elf Punkte betragen. Als die ARD-Reporterin nachhakte und Favre fragte, weshalb er tiefstaple, es gehe im Spiel gegen Leverkusen schliesslich ja ums europäische Geschäft, antwortete der Schweizer Trainer sichtlich genervt: «Davon weiss ich nichts.» Favre kann nicht verstehen, weshalb er vom Fastabsteiger jetzt in die Champions League aufsteigen sollte oder sogar müsste.

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