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Favre sucht den Weg aus dem Tief

Mit einem Befreiungsschlag in Dublin will Bundesligist Hertha BSC eine grössere sportliche Krise verhindern.

«Wir wollen jetzt unbedingt in die Gruppenphase, das müssen wir schaffen, keine Diskussion», forderte Trainer Lucien Favre einen Tag vor dem Uefa-Cup-Rückspiel der 1. Runde bei St. Patrick's Athletic. Trotz massiver Kritik nach den jüngsten zwei Niederlagen im DFB-Pokal und in der Bundesliga hält der Westschweizer an seinem Stamm-Personal und seinem Kurs fest: «Ich will nicht alles ändern», erklärte Favre gegenüber der Agentur dpa.

Am Kurs festhalten Für eine General-Schelte hat der Coach weder Zeit noch zwingende Gründe. «Wir haben jetzt ein Spiel schlecht gemacht, zuvor war es okay. Es bringt nicht viel, jetzt lange darüber zu sprechen. Wir haben nicht so viele Möglichkeiten», meinte Favre, der mit den angeschlagenen Stürmern Andrej Woronin und Marko Pantelic nach Dublin flog. Woronin klagte nach der 0:1-Pleite gegen Energie Cottbus über Knie-Beschweren, Pantelic hat muskuläre Probleme. Der Coach hofft dennoch auf den Einsatz des Duos am Dienstag gegen den siebenmaligen irischen Champion.

Favres Hertha muss ohne Gojka Kacar (Waden- Zerrung) und Patrick Ebert (Leistenoperation) sowie eine Reihe von Langzeit-Verletzten ein 2:0 aus dem Hinspiel verteidigen.

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