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Favres Gladbacher scheitern im Penalty-Krimi

Borussia Mönchengladbach muss sich dem FC Bayern im dritten Saisonduell erstmals beugen. Die Münchner treffen im Endspiel um den DFB-Pokal auf Borussia Dortmund.

Bleierne Enttäuschung: Die Gladbacher nach dem Pokal-Knock-out.
Bleierne Enttäuschung: Die Gladbacher nach dem Pokal-Knock-out.
Keystone
Pechvogel: Dante schiesst seinen Elfmeter über das Tor.
Pechvogel: Dante schiesst seinen Elfmeter über das Tor.
Reuters
Hadern mit dem Schicksal: Robben trauert gemeinsam mit Müller seiner vergebenen Grosschance in der 40. Minute nach.
Hadern mit dem Schicksal: Robben trauert gemeinsam mit Müller seiner vergebenen Grosschance in der 40. Minute nach.
Keystone
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Im Penaltyschiessen avancierte Gladbachs Abwehrchef Dante zur tragischen Figur. Der Brasilianer, der im Sommer zu den Bayern wechseln soll, schoss den dritten Elfmeter der Gastgeber über das Tor. Neuers Parade gegen Havard Nordtveit besiegelte die Niederlage der Borussen.

In der ersten Halbzeit hatte der Mannschaft des Schweizer Trainers Lucien Favre das Glück noch zur Seite gestanden. Robben vergab in der 40. Minute eine fast hundertprozentige Chance, als er den Ball nach einem zentimetergenauen Pass von Franck Ribéry aus kurzer Distanz über das Tor beförderte. Schon nach fünf Minuten hatte der Pfosten den Schuss des Münchners Toni Kroos aufgehalten, Borussen-Keeper Marc-André ter Stegen wäre geschlagen gewesen.

Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich das Gewicht zunächst deutlich zugunsten der Bayern. Mehr als Robbens Schuss ans Aussennetz in der 48. Minute und die durch Ter Stegen vereitelte Grosschance von Gomez in der 81. Minute resultierte für den Rekordmeister aber nicht. Gladbach war dem 1:0 sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ganz nah: Nach einem genialen Pass von Juan Arango kam Marco Reus mit letztem Einsatz zum Abschluss, Bayern-Keeper Manuel Neuer erkannte die Absicht des Angreifers jedoch und verhinderte, dass der Ball zwischen seinen Beinen hindurch ins Tor rollte.

So kam es, wie schon am Dienstag im ersten Halbfinal zwischen dem Zweitligisten Greuther Fürth und Borussia Dortmund, zur Verlängerung – obwohl Favre in der 62. Minute den Bayern-Schreck Patrick Herrmann eingewechselt hatte. Der Mittelfeldspieler, der am 20. Januar beim Gladbacher 3:1-Sieg in der Bundesliga zweimal gegen die Münchner getroffen hatte, kam zum ersten Einsatz seit seinem Schlüsselbeinbruch am 18. Februar.

In der Overtime war den beiden Mannschaften der enorme Kräfteverschleiss der intensiven Partie deutlich anzumerken. Erst bei Robbens Gewaltsschuss in der 109. Minute wurde es noch einmal spannend. Ter Stegen parierte jedoch einmal mehr glänzend. Zuvor war eine kuriose Szene der Höhepunkt der Verlängerung: Referee Thorsten Kinhöfer fälschte einen Pass von De Camargo unglücklich ab und eröffnete Reus so eine Chance. In der letzten Minute hatte der eingewechselte Petersen den Matchball für die Bayern auf dem Fuss, er glitt jedoch aus.

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